Impulsiv gekündigt, dreist gelogen im Bewerbungsgespräch, und wie wir gut in den Tag kommen (#1)
Shownotes
In der Premierenfolge lassen Emma und Swantje direkt die Hose runter und erinnern sich wie aus einem leidenschaftlichen Fangirl-Moment eine enge Business-Partnerschaft und dieser Podcast entstanden sind.
TBD:
Warum Kurzschluss-Kündigungen selten eine gute Idee sind und warum du "Red Flags" beim Bewerbungsgespräch niemals ignorieren solltest.
KPIS:
Wo bei Bewerbungen am meisten gelogen wird (Spoiler: Es geht um weit mehr als nur Fremdsprachenkenntnisse und geflunkerte Berufsjahre!)
Smarter Move:
Welche Morgenroutinen essenziell für einen erfolgreichen Tag sind - vom "Sunlight before Screenlight"-Hack bis zu einem beeindruckenden Longevity-Supplements-Stack
Schaltet ab sofort jeden Mittwoch ein - und seid gemeinsam mit Emma und Swantje Out of Office!
Aus dieser Folge:
Emmas Buch: Jetzt bist du schlauer als dein Chef
Swantjes Buch: On the Way to New Work
Zur Studie über Lügen im Bewerbungsgespräch
Weitere Infos:
Out of Office bei Instagram
Du möchtest bei uns im Podcast werben? Dann hier entlang!
Transkript anzeigen
00:00:10: Wir sind Emma und Sphantje, das ist die erste Folge von Out of Office.
00:00:15: Hier sprechen wir über Business-, Karriere- und auch über Themen, die uns außerhalb des Büros interessieren!
00:00:20: Ja hi ich bin Emma und mit zwanzig Jahren wurde ich Führungskraft also man muss schon sagen ins kalte Wasser geworfen.
00:00:27: in den zehn Jahren als female Liederin habe ich wirklich einiges gesehen.
00:00:30: also egal ob toxische Chefinen ältere Kollegen die mich nicht ernst genommen haben ganz viel Unternehmenspolitik aber auch echt viele tolle Mitarbeiter und Kollegen Ja, aber doch während meinen Freunde in den Semesterfällen Partys gemacht haben, saß ich im Meetings.
00:00:45: In diesen Jahren habe ich alles in meine Karriere investiert und am Ende gemerkt mehr Geld und weitere Beförderungen sind halt irgendwie auch einfach nicht alles.
00:00:53: Und ja dann habe ich mir irgendwann gedacht weißt du was?
00:00:56: Ich mache jetzt mein eigenes Ding!
00:00:58: Ich hab' dann einen Spiegel Bestseller geschrieben, trete jetzt als Speakerin auf und teile mein Wissen mit Millionen Menschen bei LinkedIn und ab heute würde ich sagen ja darf ich mich wohl offiziell auch Podcast host nennen.
00:01:09: Ich bin übrigens vierunddreißig Jahre alt und wohne in Berlin, komme aber aus dem wunderschönen Allgäu.
00:01:15: Und ich liebe es dort immer noch – meine Familie lebt auch dort!
00:01:19: Ja, ich habe lange trainiert das was mir nicht anhört, aber ihr werdet an der einen oder anderen Stelle definitiv meinen Dialekt nach raushören.
00:01:26: Vor allen Dingen wenn's emotional wird hast du versprochen.
00:01:29: Ich mach mal gleich mit den Hardbacks weiter... Und bin siebenvierzig Jahre alt.
00:01:40: Ich war auch schon Führungskraft, allerdings keine so besonders gute.
00:01:44: Dazu kommen wir garantiert noch.
00:01:46: und seit zweitausendzwölf bin ich selbstständig als Unternehmensberaterin nachdem ich davor verschiedene Corporate Jobs hatte und habe dann in der Zeit, als ich mich selbstständisch gemacht hab über locker zehn Jahre wahrscheinlich sogar mehr viel mehr gearbeitet als für mich gut war.
00:02:00: und als dann irgendwann das Wort Burnout fiel war für mich auch klar, ich muss einiges ändern.
00:02:05: Was auch eine sehr wichtige Veränderung in meinem Leben war und heute bringe ich anderen das bei was sich früher als Führungskraft selbst gebraucht hätte.
00:02:12: also dass wir machen in unserem Unternehmen ist ganz oft das Thema Selbstmanagement.
00:02:17: wie gehe ich mit Stress um?
00:02:19: Wie motiviere ich andere Menschen?
00:02:20: Wieviel konstruktive Gespräche?
00:02:22: Wie unterstütze ich mein Team so dass es sich verträgt aber gleichzeitig auch abliefert?
00:02:26: Und das mache Ich Als Gründerin und CEO einer Unternehmensberatung die eben menschen dabei unterstützt sich und andere besser zu führen Und damit hätte ich eigentlich auch schon alle Hände voll zu tun.
00:02:36: Trotzdem schreibe ich gerade an meinem dritten Buch und bin auch regelmäßig auf LinkedIn unterwegs.
00:02:41: Emma und ich haben also fast fünfzehn Jahre Altersunterschied, wir leben in verschiedenen Städten zwei ziemlich verschiedene Leben und irgendwie haben wir uns ja trotzdem kennengelernt.
00:02:49: Diese Geschichte muss ich unbedingt erzählen weil in der Geschichte bin ich nämlich das Fan-Girl.
00:02:54: Wow!
00:02:55: Ich habe ja erst mit LinkedIn Ende zwanzig zweinzwanzig gestartet losgelegt hab, warst du einer der ersten Personen, denen ich da gefolgt bin.
00:03:05: Und ... Ich war voll überzeugt von dem Content und hab mich zu einem richtigen Fan-Girl entwickelt.
00:03:10: Und ich hab extra nachgeschaut zwanzig.
00:03:12: Ich hab nämlich dann auch zwanzich dreiundzwanzig am zwölften Oktober bei Amazon dein Buch bestellt.
00:03:17: Sehr gut!
00:03:18: Und zwar On the Way to New Work.
00:03:20: Weil ich so ein Fan Girl war.
00:03:23: Dann ist nämlich auch Ende dreieunzwanziger, also einen Jahr später waren wir bei einem Podcastjubiläum Und das war für mich damals noch ganz aufkriegt, weil die Bubble war ja auch ganz neu.
00:03:35: Da waren viele Leute, die man über Social Media kannte und so.
00:03:39: Dann hab ich dich gesehen und hab dich von der Seite beobachtet.
00:03:42: Da hab ich mir einen Wein geholt, einen schluck genommen, einen tiefen Schluck um ihn zu dir hin und habe dich angequatscht oder direkt im ersten Satz gesagt ... Oh mein Gott!
00:03:51: Ich bin dein großes Fan-Girl.
00:03:52: Was halt einfach auch gestimmt hat.
00:03:55: Und dann hab ich Dich richtig zugebrabbelt.
00:03:58: Heute muss ich sagen... Du hast das so nett drauf reagiert, dass ich dich gefühlt attackiert habe.
00:04:04: Aber ja, es war einfach so.
00:04:06: Du hast da wirklich eine der ersten Personen, die nicht gefolgt bin und war damals Fangirl und bin's heute doch?
00:04:12: Ich mag ja die Geschichte!
00:04:13: Das ist ne coole Kindleingeschichte weil heute sitzen wir hier machen Podcast zusammen.
00:04:17: Ja stimmt
00:04:18: Und es hat sich auch in den drei Jahren voll viel bei dir getan.
00:04:20: Ich meine du hast jetzt ein riesengroßes LinkedIn-Account, hast einen Spiegelbesteller rausgehauen.
00:04:24: Da kann man mal sehen wieviel sich so in der Zeit tut.
00:04:28: Und was ich halt mochte ist, dass du einfach so auf mich zugekommen bist und nicht so übercool getan hast.
00:04:34: Weil ich finde schon manchmal in der Babel-Toonleute mal ein bisschen zu übercoolt und wenn man irgendjemand gut findet... freut sich die Person im Zweifel auf, wenn man das sagt.
00:04:44: Ich hatte letztens ... Da hab ich das jemand anders auch gesagt und der kam aus Berlin und der dachte so, oh er findet's gut, weil in Berlin tun auch immer alle so cool und sagen sich das nicht.
00:04:52: Also ich bin jetzt in Berlin und ich bin noch nicht am coolen Level angekommen.
00:04:56: Ich würde immer noch alle möglichen Leute von denen ich Fangirl bin attackieren aber ich find es umso schöner dass eigentlich damals so ein Podcastjubiläum.
00:05:04: das erste Mal wo wir uns gesehen haben und jetzt sitzen wie hier an unserem Podcast.
00:05:09: Man merkt, dass wir schon echt ein cooles Match sind.
00:05:12: Obwohl wir aus unterschiedlichen Generationen kommen wie auch irgendwie so anders von ja funktionieren.
00:05:18: Wir haben die Tage mal drüber gesprochen.
00:05:20: Es war nicht ganz interessant, dass ich eher so Typ Frontantrieb bin und zwar nicht eher so typ Hacker-Antrieb.
00:05:25: also Ich hol mir so eine ganz große Vision und steckt mir riesige Ziele Und du arbeitest eigentlich aus einer anderen Richtung heraus?
00:05:31: Genau!
00:05:31: Ich ziehe immer Energie aus den Sachen, die nicht so rund laufen Und denke, das müssen wir irgendwie besser machen oder da müssen wir uns gut vorbereiten.
00:05:38: Das darf auf keinen Fall schiefgehen und führt nach außen manchmal zum selben Ergebnis.
00:05:42: aber meine Motivation ist dann halt immer doch eher bis in den Fehler suchen.
00:05:46: Deshalb haben ja auch manchmal so Diskussionen wo er immer dann sagt Ja es war nicht, jetzt dürfen wir mal nichts so negativ machen.
00:05:52: Du musst schon ein paar positive Beispiele rein und für die bist du bei uns zuständig.
00:05:56: Egal
00:05:56: ich sehe schon wir werden uns so gut ergänzen hier im Podcast verschiedene Perspektiven und Standpunkte.
00:06:01: Ich glaube, das wird auch noch mal richtig spannend.
00:06:03: Und in diesem Podcast diskutieren wir was uns im Business doch irgendwie alle auch interessiert?
00:06:08: Wir teilen unsere Karriertipps mit euch!
00:06:10: Und wir wollen vor allem die wichtigsten Themen für- und mit euch einordnen.
00:06:14: Was meinen wir damit?
00:06:15: Es geht natürlich um Stressresilienz, Selbstständigkeit oder Angestell, Kind und Karriere und einiges mehr.
00:06:20: also lasst euch da einfach mal überraschen denn ja ab sofort könnt ihr mit zwanzig um mir jeden Mittwoch Out of Office sein.
00:06:33: Jetzt komme ich mal zu unserer Hauptrubrik, TBD.
00:06:37: Und die Namen unserer Rubriken haben wir angelehnt an das ganze Buzzword Bingo dass ihr wahrscheinlich auch aus eurem Business Alltag kennt.
00:06:44: Bei TBD wollen wir jede Woche ein Thema diskutieren aus dem Bereich Karriere-Business Gesellschaft Dass wir spannend finden und wo wir auch glauben, dass wir euch gute Insights oder auch Tipps mitgeben können.
00:06:56: Ja, lassen wir direkt mal die Hose runter.
00:06:59: Weil ihr kommt zu unseren Business Fails!
00:07:01: Also das sind so die Stories, die uns einfallen wo es bei uns in der Karriere richtig schief gelaufen ist wie uns blamiert haben und die wir auf gar keinen Fall heute wieder machen wollen.
00:07:10: Und Emma Smutig war sehr gesagt sie erzählt die erste Story.
00:07:13: ich bin gespannt.
00:07:15: Man muss auch dazu sagen, es ist nicht die einzige Story.
00:07:20: Es ist eine der Ersten, die mir eingefallen ist und ich muss auch sagen wirklich retroperspektivisch ist sie mir immer noch super unangenehm und dabei guckt man ja finde ich später oft auf solche Fehler zurück und denkt sich dann klar da hat man einfach gelernt.
00:07:33: in dieser Situation.
00:07:34: aber bei der denke ich mir so diesmal heute noch ein bisschen angenehm aber okay.
00:07:38: Aber wir gehen mal rein Ja um was ging's?
00:07:41: Es gingen um ne Beförderung die mir in Aussicht gestellt wurde.
00:07:44: Und ich hab da halt einfach wirklich ein Jahr drauf hingearbeitet, also auch ein Jahr lang bin ich die extra Meile für diesen Entwicklungsschritt gegangen.
00:07:51: und dann gab's eben diesen einen Tag wo das alles ins Kippen kam.
00:07:55: Und zwar hatte ich einen Kollegen den ich persönlich gern mochte.
00:08:00: aber wir haben unterschiedlichen Abteilungen gearbeitet mit unterschiedlichen Zielen und ihr kennt das vielleicht auch.
00:08:04: Dann hat man wenn man andere Ziele verfolgt aus seine Reibungspunkte Und ich war immer so Kategorie Willkommen aneinander und wir hatten auch an diesem Tag wieder ein Konflikt.
00:08:15: Nur an diesem tag mal eine Sache anders, und zwar dass irgendwie alle bisschen schlechte Laune hatten und zwar der Chef meines Erachtens auch!
00:08:21: Das heißt, nach dem Konflikt ist dieser Kollege dann zum Chef gerannt.
00:08:25: Petzen über unseren Konflikten und man muss auch da sagen aus einer Vogelperspektive heraus war es sein Ärger berechtigt aber auch mein Ärger wäre berechtigend gewesen nur weil ich leider nicht die erste die nach oben gegangen ist um Petzen war Weil das nicht so mein Ding ist.
00:08:39: Und irgendwann kam der Anruf vom Chef und er hat mich ins Büro zitiert.
00:08:43: Dann dachte ich mir schon, okay, irgendwie komisch.
00:08:45: Lauf' ich oben den Flur entlang?
00:08:46: Dann sehe ich schon diesen Kollegen wie er mich kurz anguckt, schnell wegguckt und dann schnell irgendwo im Flur abbiegt, wo ich mir so dachte, was hat der denn
00:08:54: angestellt?!
00:08:55: Und ich lauße in das Büro rein und merke sofort hier sind Bad Wipes!
00:09:00: Also... Der Chef stand da und hat mir damit geteilt dass sich die Beförderung nicht bekomme wegen diesem Konflikt an diesem Tag weil er der Meinung war, dass ich ja dann noch nicht bereit genug dafür wäre oder noch nicht bereit dafür bin.
00:09:15: Ich sag dir ganz ehrlich, mir ist komplett alles verrutscht.
00:09:19: Also, ich kann es dir gar nicht sagen in meinem Magen im Herz, im Kopf ... also, ich weiß gar nicht ob... Also, glaub ich hatte auch in dem Moment kein Pokerface mehr, ich hab geheult.
00:09:29: Ich habe gar nichts damit gerechnet, das hat mich wirklich kalt erwischt und ich konnt's auch in den Moment gar nicht nachvollziehen, wenn ich dachte, jetzt ist hier eine Situation passiert, Und diese eine Situation soll es jetzt Ganze irgendwie zum Kippen bringen.
00:09:43: Durch das, dass ich geheult habe wurde mein Chef auch mal so ein bisschen wach gerüttelt aus seinem schlechten Tag, aus seiner miesen Laune und glaubt dann hat da irgendwie auch gecheckt scheiße... Das war jetzt glaube ich irgendwie too much!
00:09:53: Wir sind dann auseinander gegangen Ich bin raus ins Büro und war wirklich fassungslos.
00:09:59: Also ich kann mich heute aber noch in die Gefühle so ein bißchen reinversetzen.
00:10:03: Dann hab' ich mich an den PC gesetzt und hab meine Kündigung geschrieben Bin zurückgegangen und hab ihn nie auf den Tisch gehauen.
00:10:10: Weil ich einfach wirklich enttäuscht war, mich unfassbar unverbehandelt gefühlt haben.
00:10:15: Ich weiß nicht, ob das euch auch schon mal passiert ist aber so was ... Also gerade wenn man übergangen wird, das löst schon extreme Gefühle aus.
00:10:22: Und ja, ich hab ihm die Kündigung hingelegt, bin wieder raus, an dem Abend nach Hause und hab beim Nachhause gehen gemerkt, okay, das war irgendwie ein bisschen too much!
00:10:33: Und hab mich auch wirklich mit der Entscheidung dann gar nicht mehr wohlgefühlt, weil ich mir so dachte, Emma, was hast du eigentlich gemacht?
00:10:38: Du hast jetzt wirklich wegen einer solchen Sache ... Hast du da deine Laufbahn in einem Unternehmen hingelegt, wo es für dich gut lief.
00:10:46: Da bin ich am nächsten Tag wieder ins Büro gegangen und wurde natürlich wieder zum Chef zitiert.
00:10:51: Bin in das Büro reingelaufen.
00:10:52: Ich war sehr aufgeregt.
00:10:53: Er stand dann da, hat schon so mit dem Fuß gewippt und ich hab ihn angeschaut und habe gemerkt, ah!
00:10:57: Okay, das hat ihm irgendwie glaub ich auch zugesetzt.
00:11:00: Man musste zu sagen... Dieser Chef und ich, wir haben uns voll gut verstanden.
00:11:04: Das ist eine wichtige Grundlage für alles was jetzt passiert ist weil ich glaube das kann man sonst nicht machen.
00:11:09: Er stand vor mir hatte diesen Zettel in der Hand also meine Kündigung die einfach auch formal inhaltlich total falsch war weil es bei der erste Kündigung von meinem ganzen Leben war Und dann hat er die zerrissen hat mich vor die Tür geschoben hat gesagt Wir sehen uns morgen wieder und das war wirklich super unangenehm.
00:11:24: Und auf der anderen Seite war ich so dankbar, weil ich wollte nicht kündigen.
00:11:27: Aber ich hätte es auch nicht zurückgezogen ... Hätte mich?
00:11:29: Nein, da zieh ich dann schon meine Entscheidungen durch aber ich wollte halt einfach nicht gehen und ja... Ich muss dazu sagen, wenn mir das unangenehm ist und ich das auch für unprofessionell empfinde Ich bin ja der Meinung, sich im Job zu blamieren oder falsche Entscheidungen zu treffen ist ja auch irgendwo Teil des Erfolgs.
00:11:45: Ja voll daraus lernt man ja am meisten und ich muss sagen, ich find's eigentlich von deinem Chef ziemlich uncool dass er diese eine Situation nimmt um über etwas zu entscheiden woran du lange gearbeitet hast.
00:11:56: Andererseits finde ich den Move am nächsten Tag natürlich gut zu sagen kommt das nehmen wir jetzt alle mal nicht so ernst?
00:12:01: wir entspannen uns mal wieder.
00:12:02: Konnte der das denn dann wieder zurücknehmen?
00:12:04: Ja, das war wirklich schade.
00:12:06: Nein konnte er nicht.
00:12:08: Die haben das dann schon einer anderen Kollegin mitgeteilt, dass sie diese Beförderung bekommt und es war auch unangenehm, weil es eben intern etwas Wichtiges war.
00:12:17: Dann wurde das in einem großen Meeting, wo ich dabei sein musste, kommuniziert, dass die Befördernung nicht an mich ging was aber alle dachten sondern an jemand Anderen und es ist grauenvoll auszuhalten.
00:12:29: Also so was passiert.
00:12:30: Das,
00:12:30: was du erzählt hast hat ja auch einen Begriff.
00:12:32: Ich will jetzt vielleicht nicht sagen Fachbegriffe aber Modebegriff weil es nämlich gar nicht so selten vorkommt, nämlich Wagequitting.
00:12:38: Wenn man wütend ist wenn frustriert ist und jemand die Kündigung auf den Tisch knallt und meistens das ist nicht so eine gute Idee.
00:12:44: Weil kurzfristig fühlt sich das vielleicht gut an Aber langfristig muss man natürlich dann schon mit den Konsequenzen leben.
00:12:50: Und deshalb würde mich interessieren wie würdest du heute damit umgehen?
00:12:55: oder was sind so deine wichtigsten Learnings daraus?
00:12:57: Natürlich habe ich lerniges draus gezogen.
00:13:00: Das ist wahrscheinlich so das Wichtigste an der Geschichte und ich glaube, dass allererste es, dass ich für mich eine vierundzwanzig Stunden Regel aufgestellt hab die ich wirklich jedem empfehlen kann weil einfach zwischen Reizung und Reaktion Raum liegt und den sollte man nutzen eben aufgrund von Emotionen und vor allem auch langfristigen Konsequenzen.
00:13:17: Das andere, was ich empfehlen würde ist bei so schwierigen Situationen die irgendwo auch emotional sind.
00:13:22: Egal ob es um Traurigkeit, Wut oder Enttäuschung geht hilft die WWW-Formel zu nutzen in der Kommunikation.
00:13:30: das heißt dass sich ein Gespräch mit einem Schäfer vorbereite und dann reingehe und Quasi Wahrnehmung Wirkung und Wunsch kommuniziere.
00:13:38: also als Beispiel Ich habe wahrgenommen Dass das kurzfristig beschlossen wurde.
00:13:41: auf mich wirkt das als Würde meine Karriere an einzelne Situation hängen.
00:13:46: Ich wünsche mir, dass meine gesamte Leistung mit einbezogen wird.
00:13:49: Indem ich über die WWW-Formel kommuniziere, nehme mich ein bisschen Emotionalität raus und gehe weg von – ich bin sauer und du bist Schuldkommunikation!
00:13:58: Ich hätte dann noch eine Ergänzung, weil wir das ... ich mag sie total gerne und wir binden das auch in Führungskraftetrainings ein... Und manchmal ist es voll hilfreich, nachdem man die Wahrnehmung oder die Wirkung geschildert hat.
00:14:10: Auch erst mal in den anderen Personen reden zu lassen.
00:14:12: Weil das ja auch sein kann, dass man einfach unterschiedliche Wahrnehnungen und Wirkungen hat, die man erstmal abgleichen kann.
00:14:19: Weil wenn der andere Person dann sagt, hey ja nee, das war vielleicht unglücklich ausgedrückt, das sind die Beweggründe ... Dann kannst du dein Munch anders formulieren?
00:14:27: Ja, find ich gut.
00:14:29: Haben wir noch was an Learnings aus der Situation?
00:14:32: Ja!
00:14:33: Die hört sich so ein bisschen an wie die erste, ist es aber nicht ganz.
00:14:35: Und zwar ich kündige aber nicht heute Regeln!
00:14:40: Das heißt wenn ich mich also gegen die spontane Kündigung entschlossen habe und die vierundzwanzig Stundenregel überstanden habe und dann mit der WWW-Form quasi ins Gespräch gegangen bin, dann gucke ich wo ist vielleicht ein günstiger Moment um eben auch zu gehen?
00:14:54: Und zwar vielleicht auch im Guten zu gehen, nicht im Konflikt vor allem wenn man eigentlich nicht schlecht mit dem Unternehmen abschließen möchte, dann wirklich eigentlich lieber ... an einem Hochpunkt zu gehen, wo es dem Unternehmen vielleicht auch ein bisschen weh tut.
00:15:06: Und dann kann man, finde ich, viel positiver drauf zurückgucken?
00:15:09: Ja und das ist ja auch schon so dass man sich öfter im Leben sieht.
00:15:12: also es gibt ja eineseits ganz oft Situationen wo jemand vielleicht später nochmal in das Unternehmen zurückgeht weil er da sie feststellt so schlecht war es alles gar nicht oder ich habe vielleicht woanders jetzt was gelernt um gehe wieder dahin.
00:15:23: Dann ist es ja auch irgendwie schlau nicht im schlechten zu gehen.
00:15:28: Die Vergangenheit holt uns vielleicht ein.
00:15:29: Deshalb ist es immer ganz gut, noch mal zu schauen, in welchem Vibege ich irgendwo ...
00:15:33: Apropos Vergangenheiten?
00:15:35: Ohne Verleitung!
00:15:36: Ich
00:15:36: bin mir sicher, dass nicht nur ich einen Fail heute oder etwas Peinliches am Start habe.
00:15:42: Ich bin gespannt, was du berichtest.
00:15:43: Ja, ich hab halt so ein Jahr meines Lebens im falschen Unternehmen verbracht.
00:15:48: Wie's dazu gekommen war, das ich nach meinem ersten Job, den ich in der Kreuzfahrt gemacht hab, wo ich auf Führungskraft war gedacht habe, ich brauche jetzt mal was Neues.
00:15:58: Und ich kam ja halt super, super schlau hervor und hab gesagt, nee, ich will keine Stellenbörsen durch Forsten- und Bewerbungsschreiben schreiben!
00:16:06: Hat ja auch niemand wahrscheinlich Lust drauf.
00:16:09: Sondern dachte, ich gehe zu einer Personalberater.
00:16:11: Also habe ich der Termin gemacht, ging relativ schnell und saß da in so einem gläsernen Schickenbüro und hat einen Personalberator erzählt, was ich gerne möchte.
00:16:21: Das war vor allen Dingen ein Unternehmen, wo ich was bewegen kann.
00:16:24: Wo es viel Veränderung gibt, wo halt irgendwie auch gute Leute sind die Lust haben irgendwie Sachen vom Tisch zu kriegen und dir auch etwas Cooles machen.
00:16:32: das war so meine vielleicht nicht ganz besonders präzise Idee davon was ich gerne machen möchte.
00:16:37: er ist alles aufgeschrieben ja cool cool uns weiter.
00:16:40: damals war's Auch in Richtung finance weil das war meine historie.
00:16:45: Und so ein zwei tage später krieg.
00:16:46: ich hatten anruf von ihm und er sagt mir Ich hab was für Sie.
00:16:50: Oh, wunderschön!
00:16:51: Ja, zu ganz dein
00:16:52: Job.".
00:16:53: Und dann hat er mir natürlich alles noch mal gesagt, dass ich irgendwie gesagt habe, was ich gerne möchte.
00:16:58: und dann kam das wo ich super skeptisch werden würde heute aber damals bisschen naiv war.
00:17:03: und zwar hat er gesagt ja also wenn sie da zum Bewerbungsgespräch gehen das waren Unternehmen das war so im weitesten Sinne aus der Automobilbranche.
00:17:12: ja die kommen jetzt nicht so innovativ erst einmal rüber Aber die wollen sich natürlich verändern und die suchen genau Leute wie sie.
00:17:21: Und sie haben richtig Lust, den Laden auf links zu krempeln und frischen Wind.
00:17:24: Da dachte ich ... Okay, ich bin die Richtige!
00:17:27: Also er hat ja eigentlich gesagt was du hören willst?
00:17:29: Exakt!
00:17:31: Und ich war gut vorgewarnt, hab also gedacht okay lass dich vom äußeren Eindruck nicht abschrecken.
00:17:37: Was bestimmt auch ein Fehler war weil der äußere Eindruck war schon recht abschreckend.
00:17:41: Ich bin erst mal nach Langhorn gefahren Hamburg-Langhorn die Outbacks von Hamburg.
00:17:47: Da bist du halt schon eine halbe Stunde mit der Bahn unterwegs, was jetzt auch nicht unbedingt mein Kriterium gewesen wäre.
00:17:53: und dann stand ich da in meinem seriössten Business aus, was sich mir zusammengestellt hatte für das Bewerbungsgespräch vor so einem Jahrsechziger-Jahre-Bungalow würde ich sagen also schon ein Lange ging schon irgendwie über mehrere... Ich würde sagen, wir fanden es so hundert Meter, hundertzwanzig oder so.
00:18:12: aber es sah halt alles gleich aus, vier Etagen Bungalow, Flachdach und schon ein bisschen Jahre gekommen.
00:18:18: Man kennst du das in Schulen?
00:18:20: Die haben manchmal so Scheiben wo so Metalldrähte eingearbeitet sind falls jemand die Scheibe einwirft dass man nicht reinkommt.
00:18:27: Das kannte ich nur von öffentlichen Behörden bisher.
00:18:30: So eine Scheim hatten die Und ich wusste aber ja ich soll nicht auf das Äußere achten Also bin ich rein.
00:18:37: Ja
00:18:38: hatte auch schon den Beib einer Autovermietung von Innen.
00:18:44: Ich war recht freundlich begrüßt, wurde abgeholt von der Personalverantwortlichen und meiner vielleicht neuen Chefin.
00:18:52: Ja wir haben jetzt nicht so weit ne?
00:18:53: Es ist auch wie manchmal denkt man ja auch es ist Bewerbungsgespräch.
00:18:57: alle sind vielleicht angespannt aber eigentlich hat's nicht gepasst.
00:19:01: das heißt die haben erzählt was ich da viel Potenzial machen will.
00:19:05: ich habe mir natürlich irgendwie mich selber dargestellt so wie man sich halt vorbereitet doch meine ganzen tollen zahlen Daten und Fakten zu dem Unternehmen.
00:19:13: Aber ich bin in so ein Modus gekommen, wo ich einfach gewinnen wollte.
00:19:16: Also ich hatte nicht mehr drüber nachgedacht, jetzt checken wir mal von beiden Seiten ob es passt, sondern ich wollte das die nicht mögen.
00:19:22: Das heißt bei allem was sie mir gesagt haben habe ich gesagt, oh finde ich voll spannend, oh toll hab schon gemacht, oh richtig gut!
00:19:29: Ich wollte abliefern und das habe ich auch weil ich ja paar Tage später einen Anruf gekriegt von einem Personalberater der sehr begeistert war dass die mich gerne einstellen wollen.
00:19:41: Dann ging es noch ein bisschen um Geld und so weiter.
00:19:44: Nachdem das geritzt war, habe ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben und gekündigt Und
00:19:49: irgendwie
00:19:50: war mein Bauchgefühl natürlich nicht perfekt.
00:19:52: Ich bin aber schon gut darin mir Sachen schön zu reden und mir vom Kopf irgendwie rein zu quatschen Als sich dann da anfing was aber eigentlich genauso wie man es erwarten darf wenn man so eine Geschichte hört.
00:20:02: Ich stand da wieder von dem Gebäude an Tag eins und dachte okay Das ist jetzt An einem ersten Dezember habe ich angefangen, es war auch noch so riechnerisch und trüb.
00:20:13: Und nicht der Vibe wo man irgendwie denkt ja jetzt starten wir ein neues Kapitel.
00:20:17: dann hatte sich eine merkwürdige Zeit zu zwei Tage wo alle die an dem Tag angefangen haben erstmal eingenordet wurden als fachliche besprochen wurde usw.
00:20:31: Dann habe ich meine Kollegen kennengelernt Und es ist ein bisschen schwierig, weil es sind natürlich auch irgendwie coole Leute für sich genommen und jeder hat eine gute Intention.
00:20:40: Aber das war schon super schräge!
00:20:42: Wir hatten da so eine gerade alte Abteilungsleiter die überhaupt gar keine Bock auf Veränderung hatten... ...und dann gab es so ne jüngere Gruppe zu der ich gehören sollte.
00:20:53: aber das hat halt auch nicht geweibt und ich finde schon.. Es muss halt menschlich passen, es war niemand dabei der für mich gepasst hat.
00:21:00: Die Aufgaben waren ganz grauenhaft.
00:21:02: Also es sollte mir erst mal alles angucken, da gab's aber eigentlich gar nicht so viel zu sehen.
00:21:07: Es hat mich nicht wahnsinnig interessiert.
00:21:08: Ich fand von allem den Kantinenplan wahrscheinlich noch am spannendsten und hab mich dabei so durchgequält weil ich irgendwie dachte ja jetzt hast du halt angefangen, jetzt hast Du irgendwie mit einer großen Klappe den letzten Job beendet.
00:21:21: Hast eine Abschiedsparty gegeben.
00:21:22: Du kannst jetzt hier nicht irgendwie nach so kurzer Zeit kündigen obwohl wir das eigentlich heute machen müssen Und hab mich dann halt einfach so durchgehangelt.
00:21:30: Irgendwann, so einem Sommerurlaub war das dann, wo ich dann gedacht hab scheiße es hat überhaupt keine Zukunft.
00:21:37: Hab danach mal im Urlaub gekündigt und dann war ich am Ende so ein Jahr da was halt ... Ein sinnlos verbrachtes Jahr.
00:21:45: für mich war aber vor allen Dingen auch ein absoluter Fail wenn's um das Thema richtiges Nutzen von Bewerbungsgesprächen geht.
00:21:52: Aber wenn du jetzt, wenn es einer der Zuhörer innen grad denkt Okay, das ist eine Geschichte, die kommt mir irgendwie bekannt vor.
00:21:59: Ich bin vielleicht auch gerade in so einem Unternehmen und fühlte sich so ganz ... Was würdest du sagen?
00:22:04: Wie lang sollte man denn so einen Zustand
00:22:05: aushalten?".
00:22:06: Ich glaube... Das lässt sich voll schwer sagen mit einer Zeitdauer.
00:22:11: Ich glaube bis zu dem Zeitpunkt wo du es sicher weißt.
00:22:16: Und ich finde, dass wäre auch meiner Meinung nach ein Learning-Formier daraus und auch ein Tipp, dass man einfach ehrlich zu dir selber ist also dass man guckt, so hat das hier eine Zukunft.
00:22:27: Und wenn man merkt ich quäl mich dahin, es macht überhaupt gar keinen Sinn dann glaube ich sollte man sich schon was Neues suchen.
00:22:35: Mir hat mal eine Chefin was gesagt, ist mir so in Erinnerung geblieben Sie haben gesagt, man soll zehn Arbeitstage nehmen und dann zählen an wie vielen Tagen man gut gelaunt abends nach Hause geht.
00:22:46: Ich war immer gut gelaufen, wenn ich da rausfahre.
00:22:49: Es war schon Stimmung steigern!
00:22:51: Wenn du wirklich den Abend ... Kannst du mal andersrum machen?
00:22:54: Zehn Tage, wo du zur Arbeit gehst und wenn du keine Ahnung an acht oder so Bauchschmerzen hast... Ja voll.
00:22:59: Dann ist das vielleicht ein Signal für die falsche Stelle aber auch Bauchgefühl manchmal super schwierig zu identifizieren.
00:23:06: Hattest du da irgendwie ... Also woran merkt man's?
00:23:09: Ich finde zum Beispiel mein Bauch-Gefühl eher spät entdeckt.
00:23:12: Mhm.
00:23:13: Ich glaube Das hat etwas damit zu tun, wie viel bin ich bereit dem Raum zu geben?
00:23:18: Weil einem Bauchgefühl hat man ja irgendwie immer.
00:23:21: Und manchmal ist der Kofferware viel stärker und quatscht einmal halt so rein.
00:23:26: Ich hab für mich auf jeden Fall gelernt – und du wahrscheinlich auch!
00:23:29: – das ist eine wichtige Information.
00:23:31: Es ist alles etwas was man vielleicht nicht festmachen kann und sagen kann okay die und die Punkte waren es aber du nimmst ja ganz viel auch unbewusst wahr oder... was du vielleicht gar nicht so verbalisieren könntest.
00:23:42: Bestimmte Vibes, bestimmte Blicke, bestimmten Momente.
00:23:45: und deshalb ist das Bauchgefühl nicht sowas Subjektives wie man es eigentlich immer darstellen will sondern speist sich eigentlich aus anderen Informationsquellen die mindestens mal genauso wichtig sind.
00:23:57: und deshalb finde ich schon dass das eine super wichtige Entscheidungsgrundlage an vielen Stellen ist.
00:24:02: Und man muss ja sagen, auf dem ganzen Weg in den Bewerbungsgespräch gab's schon achtzig Red Flags die du gut ignoriert hast und dann vorbeigelaufen bist.
00:24:10: Aber was würdest du zu heute sagen?
00:24:12: sind für dich Dinge, die auf jeden Fall sein müssten im neuen Job?
00:24:16: Wo du sagst, da könntest du die Red Flag nicht ignorieren!
00:24:19: Also ich würde auf jeden fall das Thema angucken.
00:24:21: Ich find es voll wichtig dass sind die Menschen mit denen du mehr Zeit verbringst als mit deinem Partner oder Partnerin um Zweifel.
00:24:28: Dann finde auch die räumliche Umgebung voll wichtig.
00:24:32: Also das ist das Schöne.
00:24:33: Das weißt du, dass du nicht denkst so... ...das sieht aus wie eine alte Schule oder wie ein Barlokal sondern dass du da gerne reingehst und das doch das Gefühl hast, da
00:24:42: gut
00:24:42: arbeiten zu können Und natürlich auch Führungskraftvoll.
00:24:47: entscheidend weil Führungskräfte entscheiden über ganz schön viel in deinem Leben In so einer Phase Ich würde sagen, es wäre eigentlich schon fast von meinen Musskriterien Von den Kankriterien finde ich eine gewisse Flexibilität gut Sowohl räumlich als auch zeitlich Wobei ich glaube, da hat sich richtig viel getan in den Unternehmen.
00:25:06: Also viel mehr als jetzt so Standard ist beutlichter wahrscheinlich gar nicht.
00:25:09: Wie ist es bei dir?
00:25:11: Ich kann sagen falsche Führungskraft wäre für mich absolute Red Flag und dann muss man wirklich auch sehr aus Gespräch achten auf das Bauchgefühl.
00:25:20: Und ich hatte schon eine Erfahrung wo der Schuss ordentlich nach hinten los ging mit der falschen Führungskraft.
00:25:24: Das habe ich eigentlich beim Bewerbungsgesprich schon gemerkt.
00:25:27: Aus meiner Story nehme ich auf jeden Fall dass ein Bewerbungsgespräch für beide Seiten passen muss und das Bauchgefühl da schon echt eine ganz wichtige Größe ist.
00:25:37: Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn man das mal mit anderen spart also wenn man sich einen guten Freund ne Freundin oder jemand anderes der ehrlich zu einem ist zur Seite nimmt und das mal schildert weil die können meistens sehr gut sagen ob etwas zu einem passt.
00:25:50: Und ich finde bei dir das Thema Emotion im Job hat total wichtig.
00:25:55: Emotionen sind ja eigentlich was Gutes und die zeigen auch, dass man mit Leidenschaft dabei ist.
00:25:59: Aber wenn man weiß, das man ein imposierter Typ ist, dann helfen natürlich solche Regeln wie du sie aufgestellt hast.
00:26:05: also bitte nicht am selben Tag kündigen Gespräche vernünftig vorbereiten Und halt einfach diesen Raum zwischen Reiz-und Reaktion lassen weil eine Nacht drüber schlafen müsste sowieso an ganz vielen Stellen einen total großer Benefit.
00:26:19: Die Almas,
00:26:20: die
00:26:20: reden wir bei KPIs.
00:26:22: Was ist das?
00:26:26: In der Rubrik KPIs wollen wir euch Zahlen mit an die Hand geben, die man sich nicht alle merken muss.
00:26:32: Aber die uns manchmal ganz gut erklären, wieso Dinge so passieren wie sie passieren?
00:26:37: Und ich habe uns heute Zahlen zu den häufigsten Lügen im Bewerbungsgespräch mitgebracht.
00:26:42: Die kommen aus einer Befragung des Beratungsunternehmens Robert Haf und dem Link legen wir euch natürlich auch in die Show-Notes.
00:26:49: Ich gehe Sie mal von Platz sieben rückwärts durch.
00:26:52: bevor ich aber starte würde ich gerne wissen.
00:26:54: Was glaubst du, ist die häufigste Lüge im Bewerbungsgespräch?
00:26:58: Ich glaube da würde ich mich wahrscheinlich daran orientieren wo ich drin lügen würde und das wäre auf jeden Fall glaube ich in den Fremdsprachen kennwissen.
00:27:06: Wirklich?!
00:27:07: Ja nicht weil ich kein Englisch kann gar nicht.
00:27:09: aber Business English bin schon nochmal eine andere Nummer und jetzt irgendwie ein Job wo ich das in meinem Alltag wirklich auch in Verhandlungen bräuchte.
00:27:16: und Kundenkontakt Das würde ich mir nicht zutrauen.
00:27:19: Und ich glaube schon dass da einige lügen.
00:27:22: Schauen
00:27:22: wir mal, wo die fremdsprachigen Kenntnisse gelandet sind.
00:27:25: Auf jeden Fall nicht auf Platz sieben!
00:27:27: Das ist aber was, wo ich hundert Prozent lügen würde.
00:27:30: Nämlich lügen.
00:27:31: neunzehn Prozent bei ihrem früheren Gehalt Ja?
00:27:36: Also wundert mich dahingehend, wenn ich mich mascher frage ob es so viel bringt, wenn du darin lügst.
00:27:41: Weil klar verhandelst du hab ich denk mir so das gibt für die meisten eh irgendwie eine spannbreite.
00:27:45: Ja, ich glaube schon wenn du aber so zehntausend oder so im Jahr rauf schummelt das sie dann natürlich wissen.
00:27:50: okay da können wir jetzt nicht drunter.
00:27:51: Also also ich würde auf jeden Fall lügen aber anscheinend bin ich nur einer von fünf.
00:27:56: Platz sechs ist Führungskompetenz.
00:27:59: Okay ja kann ich nachvollziehen
00:28:01: und Platz fünf sind übrigens achtundzwanzig Prozent und Platz fünft sind Ausbildung Abschlüsse Qualifikation mit neunzwanziger Prozent?
00:28:10: Ja
00:28:10: und es finde Also ich find's crazy, wenn ich mich frage wie will man da lügen?
00:28:15: Weil ich kann jetzt nicht sagen keine Ahnung.
00:28:16: Ich hab das studiert und dann stimmt es hinterher nicht.
00:28:18: Und dann sagen die so äh ja wir brauchen dann bitte da noch ihre Zeugnisse vom Studium und dann sagst du ja habe ich nicht mehr oder wie macht man also Wie lüge ich dabei?
00:28:27: Ich muss die Sachen nachweisen.
00:28:29: Ja stimmt außerdem bist sehr gut in Photoshop.
00:28:33: Ich glaube dass ist ein eher Bedrucker.
00:28:36: Wir kommen zu Platz vier.
00:28:38: Dreißig Prozent lügen bei den Aufgabenbereichen aus früheren Positionen?
00:28:42: Ja, wo ich da auch sagen muss... Ich finde das ist so ein bisschen selbst viel frempelt.
00:28:46: Kannst du Leute die dann immer so erzählen...?
00:28:49: Ich hab' den ganzen Laden geschmissen ohne mich lief da nix.
00:28:51: Wo ich immer so denke... Bisschen Selbstüberschätzung vielleicht!
00:28:54: Ja und wenn du ein Team hier werden organisiert, bist du vielleicht auch noch nicht für die Veranstaltungsorgane des ganzen Unternehmens zuständig gewesen.
00:29:00: Ja deswegen weiß ich nicht ob es eine Lüge ist oder ob es halt einfach nur so ein bisschen eine Selbstüberschätzung ist, die da rauskommt in den Treißig Prozent.
00:29:07: Kann
00:29:07: sein!
00:29:07: Ich bin mal gespannt auf die Top drei und das würde dich jetzt freuen zu hören.
00:29:11: aber vielleicht doch ein bisschen beruhigen?
00:29:13: Sonst die Fremdsprachenkennnisse?
00:29:14: Absolut.
00:29:15: Neun und dreißig Prozent lügen, was ihre Fremsprachenkenntnisse angeht.
00:29:18: Hey, aber klar!
00:29:20: Ich glaube, dass ganz viele einfach auch Englisch im Alltag nicht mehr nutzen außer in Berlin.
00:29:24: Da wusst ihr ja sogar ... Wenn du einen Cappuccino bestellst, wirst du danach gefragt, also egal.
00:29:32: Wir wissen, dass das Problem mit Berlin und Englisch ist.
00:29:35: Ja, es sei ein bisschen Berlin, das ja.
00:29:36: irgendwie spricht man mehr Englische als Deutsch aber ansonsten wenden glaube ich schon auch viele einfach englischen Alltag nicht mehr an.
00:29:42: Ja
00:29:42: und Cappuccino bestellen bringt einem vielleicht auch nicht so über die ersten Monate einen neuen Job?
00:29:47: Ich war in Berlin, habe meinen Cappucino bestellt und ich sagte einen Cappoccino.
00:29:50: dann hat die Person mir gesagt In English please hab' ich gesagt Mon Cappocino oder das hast du mir auch so.
00:29:57: alles klar Welcome to Berlin.
00:29:59: Willkommen zu Platz zwei jetzt für fünfzig Prozent Berufserfahrung!
00:30:04: Ja, finde ich schwierig weil ich bin der Meinung es gibt Jobprofile wo man das einfach nicht machen sollte.
00:30:09: ein Beispiel ich kannte einen Zahnarzt nicht aus der Praxis sondern eher so aus einem persönlichen freundschaftlichem Umfeld.
00:30:14: und wie soll ich sagen?
00:30:16: Das war schon so.
00:30:16: auch ein bestimmter Typ.
00:30:17: meine Mutter aus dem Algor hätte gesagt das ist ein arroganter Fatsco und das waren wir auch Und der hatte ganz stolz erzählt, dass er jetzt eine neue Stelle bekommt.
00:30:25: Weil er war auch mit der letzten Zufrieden, weil er durfte er selber gar nicht so viel machen an den Patientinnen.
00:30:30: und dann hat er irgendwie meint ja das Bewerbungsgespräch lief mega gut und er hat da voll abgeliefert und kriegt jetzt die Stelle.
00:30:37: und auch wenn er da so ein bisschen lügen musste ne?
00:30:39: Ich sagte ja wie du hast gesagt gelogen wo hast du gelogen?
00:30:41: Dann so ja die haben mich gefragt wieviel Füllungen habe ich schon gemacht?
00:30:44: Und dann hab ich gesagt, hundert und dabei war's nur eine.
00:30:46: Dann dachte ich mir alles klar!
00:30:48: Also dich will ich nicht in meinem Mund haben?
00:30:50: Nee das glaub' ich.
00:30:51: Und dann dachte ich mich so es gibt bestimmte Jobprofile da find ich das nicht so geil wenn die bei Berufserfahrung einfach lügen.
00:30:56: Nein voll also ich glaube dass es sowieso irgendwie wild ist weil sich das natürlich auch ganz oft irgendwie zeigt und ich finde aber Platz eins sehr nah dran.
00:31:04: mit vielen fünfzig Prozent mischt sich glaube ich auch nämlich fachliche Kompetenz.
00:31:08: Das sind aber zwei gefährliche Felder, weil das auch für Vertrauensverlust auslöst bei Kollegen und Mitarbeitern vorgesetzt wird.
00:31:17: Absolut!
00:31:18: Wir können sagen es wäre viel gelogen im Bewerbungsgespräch.
00:31:21: Eine Lüge, die ich erzählt hätte, war nicht drauf.
00:31:25: Die Lüger waren am letzten Job.
00:31:28: Wenn Sie sie sagen, das sind Ihre Aufgaben ... Da habe ich immer hart gelogen und gesagt, nee, das finde ich interessant, hab ich total Bock drauf usw.
00:31:36: Machen glaube ich nicht so viele Leute, ist auch gar nicht so eine schlaue Idee wie sich herausgestellt hat.
00:31:42: Oder also wie die Almas, die am Ende noch gekriegt hat.
00:31:46: Smarter Move!
00:31:48: Kommen wir zu unserer letzten Ruprik für heute, Smarter move.
00:31:52: Es geht um die Dinge, die wir gerade selber herausgefunden haben Abkürzungen, die Wir uns früher gewünscht hätten oder auch unsere persönlichen Best Practices.
00:32:00: Und wir wollen uns heute die erste Stunde am Tag anschauen.
00:32:03: Emma, was sind deine Best Practices für die erste Stunde an deinem Tag?
00:32:08: Also erst mal kann ich erzählen dass ich eine innere biologische Uhr hab.
00:32:13: also die weckt mich immer so um acht oder elf und Wenn ich früher aufstehen will, dann stell ich mir natürlich einen Wecker.
00:32:20: Aber egal ob ich ein Kater hab, wen ich geschlafen hat immer um acht oder elf,
00:32:23: das ist kurz
00:32:24: meine Augen auf und es hat sich irgendwo bei mir während Corona so eingeschlichen oder gezeigt und ist geblieben ja.
00:32:31: Das ist so meine innere Uhr.
00:32:33: Könnt ihr jetzt also immer um eight oder elf an Emma denken?
00:32:35: Das müsste der Zeitraum sein wo sie die Augen
00:32:37: aufmacht.
00:32:39: Ich stehe ja eigentlich schon früher auf.
00:32:41: Dann eine wichtige Regel, die bei mir ganz viel verändert hat.
00:32:46: Also vor anderthalb Jahren bin ich da draufgekommen.
00:32:49: Ich würde schon so sagen, dass ich es seit einem Jahr konsequent mache und das ist Sunlight Before Screen Light.
00:32:56: Das heißt, ich wach auf und schau nicht wie früher sofort auf mein Handy sondern ich versuch wirklich die Zeit bis ich auf mein Handyschaue, solange wie möglich rauszuzögern.
00:33:05: D.h.,
00:33:05: ich stehe auf, mach die Vorhänge auch auf, ich mach mir ein Kaffee und erst in der ersten Stunde mach ich irgendwann das Handy an aber versucht es lang raus zu zögern.
00:33:15: Und du hast gerade gesagt, es hat viel verändert.
00:33:17: Was erinnert das für dich?
00:33:18: Weil ich bin jemand der immer als erstes das Handy in der Hand hat und deshalb interessiere ich mich sehr dafür.
00:33:23: Also ich glaube zum einen hält das mein Cortisol-Spiegel in die Träger und ich kann einfach erstmal so ein bisschen meinen Ding machen.
00:33:28: und früher war's auch so dass ich dann im Bett das Handy angemacht habe und aber auch so ein bißchen da verhängt bin und eigentlich gar nicht so richtig in meine Routine reingekommen bin.
00:33:37: und so hab' ich mittlerweile wirklich starke Routinen am Morgen.
00:33:40: Ja, das stimmt.
00:33:40: Das macht irgendwie Sinn, weil in dem Moment wo natürlich dann jede Menge reinprasselt ist man nicht mehr so bei sich selber sondern bei denen was andere Leute wollen und was man hier macht oder auch wenn man erst mal eine halbe Stunde Instagram macht.
00:33:53: für ich, wenn ich super undisciplinärt
00:33:54: bin.
00:33:56: Kein Best Practice-Leute!
00:33:57: Nur eine schlechte Angewohnheit.
00:33:58: Ich gäste so
00:33:59: richtig Cortisoschne, dass wir erstmal Reels durchzocken.
00:34:01: Das erklär zu einiges an manchmal morgen.
00:34:04: Also ich mach meinen Geschäftshänden, die wirklich so spät es geht am Morgen an.
00:34:08: Aber ich sag dir ganz ehrlich... Wenn ich das anmache, dann geht also dein Fichte schon irgendwie geil!
00:34:14: Weil ich lege das auf den Tisch mit mir vorstellen und dann machst du Flugmodus raus und da rappelt's dadurch.
00:34:19: Da kommen die WhatsApp nach in die E-Mails alles rein Und ich würde schon sagen dass ich heute in einem Job bin der nicht so voraussehbar ist sondern Da kommen dann auch coole, neue spannende Sachen rein.
00:34:29: Vielleicht dazwischen eine Nachricht vom Finanzamt von der Steuerberaterin?
00:34:33: Das ist vielleicht nicht so geil aber das macht mir schon Spaß da reinzugehen.
00:34:38: und dann würde ich sagen mach ich erst mal check' ich kurz mein Aura-Ring.
00:34:41: Und es hat der Schlaf gemacht.
00:34:43: Dann gehe ich in meinen WhatsApp rein, meine Social Media Kanäle und danach dann in meine E-Mails.
00:34:51: den Zeitraum rum und wenn ich da mein Geschäftszentrum angemacht habe, dann geht in der Regel auch mein erster LinkedIn-Posting online.
00:34:57: Da ein kleiner Tipp ist posten ja ganz viele um acht oder um acht Uhr dreizig oder um sieben Uhr dreißig und das machen einfach viele.
00:35:04: und wenn du ein bisschen vor oder nach der Welle sein willst, dann veränder einfach die Postingszeit.
00:35:08: Das kann man leider nur im Browser deswegen wissen es nicht so viele glaube ich.
00:35:12: aber da kannst du einfach die hinteren Zahlen markieren und dann auf eine ungerade Zahl abändern.
00:35:16: So geht es zum Beispiel bei mir in LinkedIn-Posting nicht um acht oder dreißig raus, sondern um acht bis vierundzwanzig.
00:35:21: Und ich finde ihn ein bisschen vor der Welle statt.
00:35:23: Gut
00:35:23: zu wissen!
00:35:23: Kleiner Tipp hier.
00:35:25: Und Abschlusstipp würde ich sagen zum Thema Routinen die ich schon am Morgen auch für wichtig halte hat bei mir ganz, ganz viel die App Habits gebracht.
00:35:36: Also wenn ihr irgendwie Lust habt, bei euch Routinen zu integrieren und ich weiß dass es auch nicht immer leicht fällt kann die App echt hilfreich sein?
00:35:43: Ich hab die immer noch auf meinem Handy umbraucht sie gar nicht mehr weil diese Routine einfach auch schon irgendwie drin sind.
00:35:48: aber man kann da eben gut abhaken und kriegt halt so ein paar Motivatoren drinnen usw.
00:35:53: Und die kann ich echt empfehlen und ich verlinke dir euch auch an den Show notes.
00:35:56: Das
00:35:56: kann ich voll gut nachvollziehen!
00:35:57: Ich liebe sowas auch am besten wenn ich noch irgendwo einen Krönchen oder irgendwie sowas kriege.
00:36:01: Ja, das ist auch
00:36:02: richtig.
00:36:03: Hast du mal ein Beispiel für eine Routine, die du mit der App aufgebaut hast?
00:36:08: Ich hab schon auch zum Beispiel Essens-Checklisten gemacht, dass ich jeden Tag Gemüse drin habe.
00:36:13: Wenn man es manchmal, wenn man viel unterwegs ist so ein bisschen vergisst oder nicht darauf achtet, dass man nicht immer nur den Sandwich am Bahnhof holt sondern eben auch guckt das irgendwo dazwischen was mit natürlichen Farben und dass da zwischen irgendwas gesundes ist.
00:36:27: Das macht irgendwie Sinn!
00:36:28: Also was meine Routine angeht, muss ich sagen.
00:36:31: Wenn nicht das Handy am Morgen angeht sehr schlecht, weil ich stelle mir immer einen Wecker der klingelt noch eher so um sechs und dann habe ich das Handy halt schon in der Hand.
00:36:38: und manchmal gucke ich sein bewusst also ich gucke auch um den O-Ring und so weiter aber gucke halt bewussten Social Media um irgendwie nicht wieder einzupen.
00:36:46: es ist aber ich hab jetzt gerade von dir mitgenommen nicht so eine gute Idee.
00:36:49: deshalb versuche ich jetzt auch mal Sunlight before screenings.
00:36:52: wir haben ja auch ein schön Balkon.
00:36:54: Aber so meine Best Practices sind vor allem drei Sachen, ohne die ich nicht aus dem Haus gehen würde.
00:37:00: Das erste ist ein Protein Shake, weil ich dadurch schon so dreißig Gramm Proteinen zu mir nehmen kann.
00:37:07: Ich finde es auch eine gute Grundlage.
00:37:09: Ich ernehm mich den ganzen Tag besser wenn ich morgens einen Shake trinke und mein Ziel ist halt so, keine Ahnung, neunzig bis hundert Gramm protein ungefähr am Tag zu machen.
00:37:18: also das ist jetzt keine feste Regel Aber es ist natürlich dann für mich schon ein guter Start.
00:37:24: Ich nehme relativ viele Supplements, da muss ich sagen... Da übertreibe ich's bisschen.
00:37:27: Und wenn ich
00:37:27: nimmst du?
00:37:28: Hast du Zeit?
00:37:30: Bin gespannt!
00:37:32: Also ich krieg die gar nicht als Zusammenarbeit.
00:37:34: Ich
00:37:35: hab halt mal so einen Standard oder sehr umfassenden Vitaminkomplex.
00:37:40: Dann nehm' ich aber zusätzlich noch Vitamin C, Asterxanthin, SOD, Magnesium, Omega-III ... Das ist nämlich noch alles.
00:37:49: ein Quercity, nehme ich.
00:37:51: Ein Homocysteinkomplex Eisen, Ashwagandha.
00:37:57: Nimmst du Ashwaganwa morgens?
00:38:00: Ja, abends nämlich Gaber um runterzukommen.
00:38:02: Also es ist schon eine lange Liste.
00:38:03: ich kriege wie gesagt alles nicht zusammen aber das sind... Ich sage ja dass ich das übertreibe also freue mich auf eure Kommentare dazu.
00:38:10: Sind schon so dreißig Reparate, Aminosäuren und so weiter.
00:38:14: wenn jemand bei mir Blutab nimmt sind sie mal ganz begeistert aber es ist auch sehr teures Blut inzwischen.
00:38:18: Äh krass!
00:38:19: Ich hab die Hälfte der Worte nur gehört
00:38:22: Und das war auch nur ein Drittel von dem was sich nehmen.
00:38:25: Und eine Sache also das kann ich wirklich als Tipp geben dafür bin ich ganz fest überzeugt Dientaglichtschutzfaktor-Fünfzig, weil es halt einfach der beste Schutz für die Haut ist.
00:38:35: Vor natürlich Hautgräbs aber auch vor Hautalterung.
00:38:38: Deshalb finde ich das gut.
00:38:40: Ich mache das immer komplett unabhängig von Wetter also auch bei Regenwetter und so.
00:38:44: Und es ist auch für mich am einfachsten wenn ich das einfach standardmäßig in die Routine einbaue als letzter Schritt des Scancaps.
00:38:50: Ich würde sagen dass es so meine erste Stunde am Tag.
00:38:52: da sind natürlich noch ein paar andere Sachen dabei aber die sind glaube ich nicht so spannend.
00:38:56: Was ich aber gut finde, ist wenn man sich grundsätzlich überlegt wie will ich in den Tag starten?
00:39:01: Weil ich glaube halt schon auch an Fahrtabhängigkeit.
00:39:04: Das heißt wenn man so ein paar Routine macht wie bei dir Sunlight before Screen Light wo man weiß das tut mir einfach gut oder wie ich mit dem Protein-Shake wo ich weiß dann ernähre mich den ganzen Tag besser Dann glaube ich, ist es auch super hilfreich wenn man die für sich fest einbaut.
00:39:19: Weil die Wahrscheinlichkeit dass der Tag dann auch besser läuft ja schon recht hoch ist weil man kennt's ja auch oft umgekehrt wenn du halt morgens irgendwie gegen alles verstößt und die Hektische noch mal Melanen Toast rein drückst und irgendwie alles anders machst als du willst.
00:39:32: Denn... ...es ist unwahrscheinlicher das es irgendwie ein richtig guter Tag wird.
00:39:35: deshalb finde ich die erste Stunde am Tag schon ganz schön wichtig.
00:39:38: Kennst du das?
00:39:38: Wenns einfach so gar nicht läuft wenn man einfach morgens anfängt der Shake fällt einem runter noch das Puder im Badezimmer und du einfach nur so denkst, was ist heute los?
00:39:47: Das ist für mich wahrscheinlich der Inbegriff von schlechter Badabhängigkeit.
00:39:51: Kann man das dann sagen?
00:39:52: Ja, es ist wahrscheinlich auch mal Montag ungefähr.
00:39:55: Montag ist echt nicht mein Tag!
00:39:57: Also bevor wir jetzt gleich die allerletzte Frage dieser Folge klären – Was erwartet euch hier eigentlich in Zukunft?
00:40:03: Wir sprechen unter anderem über Burnout, über Egg Freezing, über halbtraumartige Chefs den besten Weg sich selbstständig zu machen aus der Businesswelt.
00:40:13: Darauf freue ich mich schon!
00:40:14: Und wenn ihr das nicht verpassen wollt und ab sofort jeden Mittwoch gemeinsam mit Emma mir out of office sein wollt, dann freuen wir uns sehr, wenn ihr diesen Podcast am besten sofort abonniert.
00:40:24: Und wir stehen hier noch ganz am Anfang mit unserem Podcast.
00:40:26: Deswegen würden wir uns natürlich riesig freuen, wenn Ihr auf den üblichen Plattformen uns mit fünf Sternen bewertet und uns damit natürlich auch supportet.
00:40:35: Immer zum Abschluss stellen wir uns ja immer gegenseitig eine Frage, die andere Personen noch nicht kennt damit unsere Hörer und Höreren uns ein bisschen besser kennenlernen.
00:40:43: Deswegen gespart!
00:40:44: Und da du ja eine Vergangenheit in der Modewelt hast würde mich interessieren was ist so ein Modefail, den du mal hingelegt hast, der dir heute noch richtig unangenehm ist?
00:40:55: Ja es gibt einen Fail, der mir tatsächlich direkt einfällt und das ist auch noch gewesen zu meinem allerersten Probe-Tag.
00:41:03: Da hatte ich definitiv die falschen Stiefel an.
00:41:05: Das waren so Overneas-Wildlederstiefeln, die schön aussahen.
00:41:11: Aber sie war nicht eingetragen und nicht bequem.
00:41:14: Und sie haben Megawege getan!
00:41:15: Und das Schlimme war auch noch, dass mir damals jemand kurz vor dem Start von den Probe-Tag gesagt hat, dass die Schulen nicht so geil sind.
00:41:22: Ich bin dann so richtig verunsichert in diesen Probe Tag reingegangen.
00:41:26: Jetzt würde ich sagen mit diesen schauderhaften Wildlederstiefeln verabschieden wir uns und wir hören uns nächste Woche
00:41:32: wieder.
00:41:44: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei OMR.
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