Übergriffige Chefs, neues Powertool für LinkedIn und der Gen-Z-Hot Tea (#3)

Shownotes

Swantje wurde von einem Kollegen mal so niedergemacht, dass sie sich im Anschluss übergeben musste. Emmas Chefin wiederum bat sie, ihre Unterwäsche auszupacken. Beides klare Grenzverletzungen, die im Job häufiger vorkommen, als einem bewusst ist.

TBD:

In dieser Folge sprechen Swantje und Emma daher über ein Thema, über das viel zu selten offen gesprochen wird: Übergriffige Chefs und Kolleg*innen.

Sie geben Tipps, wie Du es besser machen kannst::

  • es geht um die WWW-Formel und wie sie dir im Berufsalltag helfen kann
  • Die wichtigsten Schritte, wenn man sich unwohl fühlt
  • Strategien, um sich Verbündete zu suchen (ja, HR ist auch Arbeitnehmer-Partei!)

Hot Tea:

Unsere Hostinnen gehen crashout und unterziehen die Jugendwörter des Jahres dem beruflichen Praxistest.

LinkedIn-Update:

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Transkript anzeigen

00:00:10: Ohne Grenzen kannst du nicht erfolgreich sein.

00:00:12: Heute geht es um übergriffige Chefs und Kolleginnen, darum wie man sich dagegen wehrt.

00:00:18: Aber immer bevor wir loslegen brauche ich erstmal deine Meinung zu etwas.

00:00:21: Mir ist nämlich letzte Woche was passiert wo ich mich echt gefragt habe Wie man sich dabei verhalten soll Aus der Kategorie weil Menschen sich an öffentlichen Orten sowohl fühlen.

00:00:30: Die

00:00:30: saßen nämlich plötzlich mit einer völlig fremden Familie am Armbrott-Tisch.

00:00:36: Ich dachte, jetzt kommt eine Geschichte von der deutschen Bahn.

00:00:39: Ja?

00:00:40: Ist doch so!

00:00:41: Diese Familie stieg in Göttingen zu und ich saß an so einem Vierertisch alleine am Fenster und der Rest war auch reserviert.

00:00:48: das hätte vielleicht auch schon ein gutes Zeichen sein können.

00:00:50: Und dann sind die in Götting zugestiegen

00:00:52: Eine

00:00:53: Tochter, ich würde ungefähr sagen mein alter Flettbisschen Günger mit ihren beiden Eltern und haben die erstmal mit ganz viele Töse, so ihr Gepäck verstaut usw.

00:01:02: Und ich saß da die ganze Zeit mit meinem Laptop und dachte okay jetzt lass mal Ruhe einkehren und so... Dann als sie sich hingesetzt haben ging es aber dann gleich wieder los und dann fingen die an diesen kleinen Tisch und der ist ja auch wirklich klein, an dem ich saße aufzudecken!

00:01:15: Mit Radieschen in Tupperdosen, mit Gurkchen, mit Brot, mit Käse usw.. Und dann haben die angefangen wirklich ab zu essen und auch so Antwortgespräche zu führen.

00:01:27: Und wie verhält man sich da?

00:01:30: Ich saß mitten am Tisch,

00:01:32: es ist den Leuten ja auch nicht mal unangenehm dann oder?

00:01:35: Ja

00:01:35: mir war's unangenergenehm.

00:01:36: Aber ist das den anderen nicht irgendwie?

00:01:38: Nein ich kann mir vor wie so ein Spanner...

00:01:44: Heute zu Hause bei der Familie in Müller.

00:01:46: Wir haben sich dann Brote geschmiert mit Leberwurst und Gurken drauf, auch ganz in Ruhe!

00:01:50: Also jetzt nicht mal eben schnell.

00:01:52: Ich

00:01:52: finde ja, bei der Deutschen Bahn kennst du an der Seite gibt es so einen Sticker.

00:01:55: da steht dann nicht Rauchen oder keine Ahnung?

00:01:58: Ja ich finde da gehört eine Liste hin an Nahrungsmitteln die man in der deutschen Bahn nicht essen darf.

00:02:04: Z.B.

00:02:04: Leber Wurst finde ich... War dabei?

00:02:06: Ist einfach nicht fair, ne.

00:02:08: Also es sitzen ja auch keine Ahnung, vegetarische vegane Leute dann damit im Waggon die auch nicht flüchten können und es gibt ja noch andere Sachen also zum Beispiel Döner oder so... Ja

00:02:17: voll!

00:02:17: ...oder so ein richtiges Beefy.

00:02:20: Ich glaube das kennt natürlich auch wahrscheinlich jeder von unseren

00:02:22: Hörerinnen und Hörern

00:02:24: aber so in dieser intimen Situation auf einmal daneben zu sitzen ich habe dann gewartet bis die nächste Station näher kam und hab so getan als ob ich aussteigen würde.

00:02:36: Ich hab die später noch mal gesehen, aber dann war's mir egal.

00:02:40: Ja okay ... Also ich finde man kann aber in so einer Situation schon auch offen sagen oder irgendeine Ausrede halt ihr braucht bestimmt mehr Platz sich setzt mich mal um oder so.

00:02:53: Ich mach das zum Beispiel bei nackten Füßen.

00:02:56: Hey ihre Füße brauchen bestimmt mehr platz!

00:03:01: Und witzigerweise, das ist ja immer irgendwie so ein Schlag von Mensch.

00:03:04: Und seltsamerweise, bei mir geht's zumindest so, steigen die alle in Frankfurt ein.

00:03:09: Die, die dann kurz nachdem wir aus dem Bahnhof rausgefahren sind und Frankfurt ihre Schuhe ausziehen und die richtigen Hardcore-Leute sogar ihre Socken.

00:03:17: Wenn die Socken fallen gelassen werden, dann steh ich auch um hier.

00:03:22: Ich hätte gedacht, dass jemand, der in Berlin wohnt, überhaupt mit gar nichts mehr zu schocken ist!

00:03:30: Hey, hey!

00:03:32: Stopp.

00:03:33: TBD.

00:03:34: Jetzt kommen wir aber mal vor den nackten Füßen zu den unmöglichen Chefs.

00:03:39: Denn unmögliche Chefs hängen ja ganz oft mit Grenzüberschreitungen zusammen.

00:03:42: Zum Beispiel zu persönliche Kritik oder auch Eingriff ins Private.

00:03:46: Da hab ich zum Beispiel ein kleines Beispiel für dich dabei.

00:03:50: Ich hatte mal einen Chef.

00:03:51: der hat ganz am Anfang meiner Laufbahn ... Zwei in zwanzig, drei inzwanzig.

00:03:56: Irgendwann im Trier rum hat der zu mir gesagt als wir meine Themen besprechen sollten also auch KPIs und so weiter.

00:04:03: aus dem nichts Frau Hagen wieso wollen sie eigentlich Karriere machen warum heiraten Sie nicht einfach hier in Frankfurten reichen Banker?

00:04:11: Und da muss ich sagen Auch wenn ich ihn mochte und Ich weiß dass er das Nicht böse gemeint hat vielleicht war es auch wirklich eine echte Frage aber für mich was voll grenzüberschreitend.

00:04:20: ich habe es in dem Moment auch gar nicht richtig verstanden weil ich das Solche Aussagen von meiner Familie gar nicht gewohnt war oder von meiner Sozialisierung.

00:04:28: Und ich mir dann auch so dachte, wie kommt ihr denn auf die Idee?

00:04:31: Dass ich mir einen reichen Mann suchen sollte und fahren es dann auch ehrlicherweise in dem Moment total ... Also neben denen dass ich mich erst mal in der Situation gar nichts recht gefunden habe.

00:04:40: Ich dachte was will ich damit sagen?

00:04:42: Fahre ich's dann auch im Nachgang als er dann weg war?

00:04:43: total schade weil diese Aussage den gesamten Besuch überschattet hat Und ich war halt fachlich voll gut vorbereitet, hab da viel Mühe reingesteckt und Gefühl.

00:04:52: Hing dann irgendwie so die Geschichte mit ... Warum wir so Karriere machen nicht einen reichen Mann zum Mal?

00:04:58: Ich mich gar nicht gewerkschaftsgefühlt habe.

00:05:00: Ich dachte mir, bin ich nicht gut genug um hier an die Spitze zu kommen?

00:05:05: Muss ich mir einen reichem Mann nehmen?

00:05:07: Da muss ich sagen auch wenn ich mochte, war das einer meiner ersten Geschichten, wo ich das Gefühl hatte dass es jetzt übergriffig ist hinsichtlich meinem Privatleben auch.

00:05:17: übrigens dann geantwortet, warum denn ein Mann könnte mir auch eine Frau suchten?

00:05:22: Das finde ich ja um sehr gut hier.

00:05:24: Aber ich finde es ist halt schon ne starke Reduktion auf dein Geschlecht zum Sinne von Ja gut!

00:05:32: Du kannst doch einfach heiraten, deine Leistung werden nicht gesehen.

00:05:35: Wenn man das jetzt mal streng angucken will, auch wenn er's locker meinte kommt da aber auch ein Mainz daraus.

00:05:40: So, es hat ja schon was von Warum reden wir überhaupt, warum müssen wir uns das hier angucken?

00:05:45: Und das finde ich schon echt ... manchmal ist der Humor ja auch, sagt er mehr über einen aus als was man vielleicht sagt.

00:05:52: Wenn man das Gefühl hat hier kommt eine bewusste Aussage von mir

00:05:55: Das war mein Gefühl, es war eigentlich ein lockeres Gespräch.

00:05:58: aber der Satz hat mich viele Jahre nachgehalten weil ich glaube, der hat das ernst gemeint Ja, mich hat's Gott sei Dank damals noch mehr angespornt nicht den reichen Mann zu suchen sondern wirklich einfach abzuliefern.

00:06:13: Also ich glaub, dass es öfter solche Situationen und Sätze gibt.

00:06:16: Die fallen gelassen werden, die danach heilen ... Ich hab auch mir oft Gedanken gemacht, ob ich als Führungskraft mal Dinge gesagt habe, wo Leute heute noch darüber nachdenken.

00:06:28: Man erfährt das ja dann oft nicht.

00:06:30: Mein Chef von dem ich jetzt besprochen hab oder die Person, die es gesagt hat, hat das nie erfahren.

00:06:35: Aber du hast bestimmt auch schon deine eine oder andere Geschichte erlebt?

00:06:40: Ich hatte in der Beratung mal einen Kollegen mit dem ich das erste Mal auf einem Projekt war.

00:06:45: Und ... Ich hab nie mit dem vorher gearbeitet, aber der hatte schon immer so ein Vibe, dass er so gefühlt der Silberrücken ist.

00:06:52: in Anführungszeichen rede ich jetzt nur mit dem Chef.

00:06:55: Ich mach die Strategie und alle anderen, die mit mir aufm Projekt sind arbeiten wir

00:06:59: zu.".

00:06:59: Das war so der Vibe den man an vielen Stellen immer schon wahrgenommen

00:07:02: hat?

00:07:02: Okay, Zwischenfrage!

00:07:04: War er einen Silberrucken oder schon alt?

00:07:06: Weil es gab seinen

00:07:06: Rücken nicht gesehen.

00:07:10: Der hatte was schon älter als ich, aber ich würde sagen damals so Anfang fünftig.

00:07:15: Und ich war Mitte dreißig

00:07:18: und

00:07:18: wir waren zusammen auf einem Projekt und das war noch ganz am Anfang.

00:07:23: Wir waren beide auf dem gleichen Level.

00:07:25: also es gibt ja mal bei Beratern Junior Senior Partner, wir waren beide Partner Levels.

00:07:30: Es gab auch kein Agreement dass ich ihm zu arbeite.

00:07:32: Ich war schon ein bisschen skeptisch.

00:07:34: und dann hatten wir den ersten Workshop mit dem Kunden Und das war jetzt so ein Auftakt Workshop, wo jede Menge Aufgaben rauskommen.

00:07:41: Diverse Briefings, diverse Abstürmungen mit Mitarbeitenden, irgendwelche Workshop-Designs, irgendwelle andere Nachbereitungen Präsentationen und so... ...und er hat immer noch mehr versprochen was wir alles machen und es wurde halt alles so aufgeschrieben, sowas die ganze Introduce sind Und dahinter stand halt immer nur der Name von unserer Beratung, weil du ja vor dem Kunden jetzt nicht unbedingt diskutierst.

00:08:01: Wer macht das jetzt genau?

00:08:03: Und ich dachte schon immer so wow!

00:08:04: Das ist ganz schön viel Arbeit für uns beide und auch die Timings waren ganz schön eng.

00:08:09: Dann haben wir uns kurz verabschiedet.

00:08:11: wie so oft muss man dann schnell zum Bahnhof.

00:08:13: Ich bin dann weiter vom Gütersloh nach Berlin, weil ich am nächsten Tag einen Workshop hatte.

00:08:18: In den Saarys habe ich ein ganz klassisches Beraterleben abends auf einem Bett, aufm Hotelbild, mache den Laptop auf... guck noch mal so in die Mails und dann sehe ich eine Mail von ihm an den Kunden, wo er sich natürlich standardmäßig erst einmal bedankt für den erfolgreichen Tag.

00:08:32: Und dann schreibt das also eine ausführliche Nachbereitung des Termins von mir käme und dass ich alle Aufgaben erledigen würde, die festgehalten wurden bis Ende kommender Woche.

00:08:43: Ah ganz schwierig!

00:08:45: Ganz schwierig aber was mich da... Also, ich greif jetzt wahrscheinlich vorweg.

00:08:49: Aber wie hast du dich da gewährt?

00:08:51: Kannst ja nicht machen!

00:08:52: Nee, hab' ich auch nicht.

00:08:53: Ich habe aber bei.

00:08:53: erst mal musste ich meinen Zustand managen.

00:08:55: Ich hatte erst einmal nur das Blut in

00:08:56: meinem Kopf

00:08:57: rausgefahren...

00:08:59: auf Hundert-Achzig

00:09:01: und er hat mich erstmals einzigst sinnvoll gemacht.

00:09:03: Ich hätte geschrieben, Atembeleid, er hat sich leider am Namen vertanen, da muss stehen.

00:09:08: Ja war ja mehr an den Kunden, dann musst du ja auffassen.

00:09:10: Ich will erstmal in die Hotelbahn.

00:09:12: Ja okay, ich hab mir erstmal Glasweine bestellt und dachte so ... Was will ich?

00:09:17: Weil, ich bin ganz schon ziemlich emotional hochrauschend bei mich was triggert und dachte so okay irgendwas muss ich tun.

00:09:24: Aber wichtig war mir mit welchem Ergebnis.

00:09:27: also ich hätte ja sagen können Ich würde das mit ihm klären.

00:09:30: die Art und Weise geht nicht.

00:09:32: Hätte sagen können Mir geht es um die Aufgaben Also die und die Aufgabe übernehme ich die soll er machen oder raus aus dem Projekt Und ich muss ganz ehrlich sagen für mich voraus aus einem Projekt das was ich wollte Weil ich nicht daran geglaubt habe, dass das irgendwie besser wird.

00:09:44: Also du wolltest raus aus dem Projekt oder hast du ihn rausschieben?

00:09:47: Nein, ich wollte selber

00:09:48: raus aus den Projekten.

00:09:51: Und ich war da ja frei und hab halt gedacht so ne, also ich hatte auch ganz viele andere Projekte.

00:09:55: Das war so eins was ich zusätzlich noch mitgenommen habe weil wir auch über einen bestimmten Umfang gesprochen haben der Daniel Objesli überhaupt nicht hinkam Und ich hab gedacht, okay, ich will einfach raus.

00:10:05: Ich dachte auch so ein bisschen gemein, dann kannst du auch schön gucken wie du diese Aufgaben da geregelt kriegst, die du heute im Kunden versprochen hast und habt eine Mail geschrieben für dich wahrscheinlich fast zwei Stunden oder so gebraucht hat weil wichtig war das halt sachlich vorbeizubringen Weil Frauen wird ja ganz oft unterstellt ohnehin dass wir zu emotional werden.

00:10:25: und wenn ich jetzt nur sag der Ton passt nicht und ich bin raus aus dem Projekt kommt es ja super unprofessionell rüber.

00:10:30: also habe ich halt geschrieben an ihn, aber auch an unseren Geschäftsführer der Staffing macht direkt in CC.

00:10:37: Dass das für mich keine Grundlage der Zusammenarbeit ist so unabgestimmte Aufgaben rüberzuschieben dass es auch unprofessionell dem Kunden gegenüber ist weil er ja gar nicht weiß wie viel Kapazität ich habe und wir das auch nicht abgestimmt haben Und dass das Projekt und das war halt dann der Move der mir hinterher auch geholfen hat auf der sachlichen Ebene zu arbeiten dass das projekt anscheinend mehr kapazität braucht und dass sich vorschlagen würde dass er eher zwei Signos dazu nimmt, die ihm dann auch wirklich zuarbeiten.

00:11:06: Weil ich kann es nicht abbilden und ich würde jetzt noch die Nachbereitung machen.

00:11:10: Da wird das gegenüber dem Kunden auch nicht komplett unprofessionell wirkt und er kann in der Woche das Staffing

00:11:16: verändern.".

00:11:17: Und wer hat das Silberrücken reagiert?

00:11:19: Er hat gar nicht reagiert!

00:11:20: Er war beleidigt...

00:11:21: Das ist auch eine Reaktion.

00:11:23: Nicht zu reagieren.

00:11:24: Stimmt.

00:11:24: Hast du

00:11:24: recht?!

00:11:25: Mit dem Geschäftsführer musste ich noch telefonieren, aber da ich das ja gleich so auf dieses sachliche Thema geschoben habe, haben wir es dann geklärt mit ihm.

00:11:33: Ihn hab' ich glaube ich erst ein halbes Jahr später wieder gesehen und hat er halt sehr freundlich und als wäre nichts getan.

00:11:39: Aber für mich war's halt voll wichtig da eine Grenze zu setzen weil... Ich hab einfach... Also ist vielleicht Luxusproblemen was du bisschen aussuchen konntest, aber ich hab kein Bock mit jemandem auf einem Projekt zu sein der die ganze Zeit so ist und das ist halt auch der Weib den er mir auch vorher schon die ganze zeit gegeben hat.

00:11:53: Ich frage mich, ob das dann mein Beispiel ist.

00:11:57: Das erste war eine Persönlich- also dessens Private, die private Grenzverletzung?

00:12:01: Ich fraue mir bei dir, ob es Machtmissbrauch war oder Alltagsgrenzverlettung weil ich finde bei ihm, der macht das wahrscheinlich immer so, oder?

00:12:10: Ja, es gibt ja Leute, die kommen mal gut mit sowas durch.

00:12:12: Ich glaube, macht hat er vor mir gar nicht gehabt.

00:12:16: Sonst hätte das ja durchdrücken können.

00:12:18: Ich glaube, es ist eher so... Wir kommen nachher noch mal zu einer Klassifizierung und ich glaube für ihn was zumindest Alltag!

00:12:24: Ja, ich glaube auch dass der das einfach halt schon so länger durchgezogen hat.

00:12:27: Wer wahrscheinlich auch schon zu oft funktioniert hat?

00:12:29: Und ich glaube, das ist auch ein Kern von Übergriffigkeit, dass die Leute damit einfach schon so oft durchgekommen sind.

00:12:34: Und übergriffigkeit hat viele verschiedene Gesichter und dazu eine Geschichte von mir, ... ein ganz anderes Gesicht hat.

00:12:41: Und zwar geht's um Tangas!

00:12:43: Ach, das kommt

00:12:44: ein bisschen

00:12:44: überraschend... Ich hoffe nicht im Zusammenhang mit älteren Kollegen

00:12:49: und meiner Chefin.

00:12:51: Ich hatte meine Vorgesetzte die Art in die Laison mit jemandem und da war die auch mal ganz aufgeregt und jetzt sich oft dann wenn sie bevor sich mit dem getroffen hat, dann war die nochmal shoppen.

00:13:01: Dann war die immer wieder bei H&M, hat geschoppt für ihren Flug, dann da Urlaub geweinsam.

00:13:07: Die hat mich auf meinem Geschäftshandy angerufen, ob ich mich ins Büro zitiert oder eben kommen kann.

00:13:13: Dann laufe ich in das Büro rein und schmeiß die mir ihre Tangas hin.

00:13:16: Und meine Schere meint jetzt gerade eilig, dass ich da mal die Schnipsel weggeschneiden kann!

00:13:23: Weißt du was ich gemacht hab?

00:13:26: Die Schnipse weggeschnitten

00:13:27: genau...

00:13:28: Das ist deine Aufgabe, die ich erledigen kann.

00:13:31: Ich war

00:13:31: einfach jung und dumm.

00:13:33: Ja aber es ist auch so perplex.

00:13:35: Ich hab's einfach gemacht.

00:13:40: Ich war so irritiert, weil ich hab ja da zum Zeitpunkt erst mal gelernt, wie ist es eigentlich eine Vorgesetzte zu haben und dachte mir so, ah ja, gehört das jetzt mit dazu?

00:13:47: Aber natürlich war das vollkommen grenzüberschreitend.

00:13:50: aber bei einer Person, die das halt im Alltag ganz oft war in verschiedenen Situationen jetzt, glaube ich gar nicht aufgefallen.

00:13:56: Was für mein Zettmann so durch die Gegend geht wenn man denkt so was ist normal Genauso wie es auch bei meinem Beispiel ist, so jemandem dem Kunden zu schreiben.

00:14:04: Das erledigt sie jetzt alles in dem Wissen dass das nicht abgestimmt ist.

00:14:08: also ich glaube schon dass manche Menschen einfach gut damit durchkommen und erst dann vielleicht mal zum Nachdenken angeregt werden wenn's jemand nicht mit macht.

00:14:19: ja Und ich glaub, das ist einfach lösungsorientiert.

00:14:22: Die dachte sich, ich krieg meinen Flug gleich nicht und muss jetzt hier gleich Tangas anziehen?

00:14:25: Was ist die erste Lösung?

00:14:27: Aber wie viel

00:14:27: Tangas wollt ihr denn anziehen ein?

00:14:29: Kann sie noch... Aber

00:14:29: Sie dachten sich dann bestimmt so, ich hol mir jetzt die Jüngste und die Neustau vom Team, die währt sich nicht!

00:14:34: Und lass mich da mal unterstützen.

00:14:37: Und es war ... Ja, die Tätige hat dann ihren Koffer gepackt und ist dann abgerauscht.

00:14:41: Krass.

00:14:41: Und gerade in unseren Geschichten merkt man auch, dass Übergriffigkeit zum einen systematisiert ist ganz unterschiedliche Gesichter haben kann.

00:14:51: Es gibt vier verschiedene Formen, die man da unterscheidet.

00:14:54: Nämlich einerseits Alltagsgrenzverletzung dann persönliche Übergriffe Machtmissbrauch und die letzte Stufe ist Mobbing- und Belästigung.

00:15:02: Und wahrscheinlich haben alle dazu auch Beispiele im Kopf.

00:15:05: Wenn wir mal auf Alltagskrenzverlettung kommen Dann sind das so zum Beispiel Nachrichten Anrufe von Kollegen am Wochenende Am Feierabend wo die dann denken Man würde noch reagieren oder rangehen.

00:15:16: Dann kann das natürlich auch sein wie in meinem Beispiel, dass reinkippen von irgendwelchen Aufgaben ohne dass es abgestimmt ist oder auch unterbrechende Meetings.

00:15:25: Ja ich finde zum Beispiel gerade auch reingradschen und unterbrechnete Meetings kann ein Autoritätsthema sein oder halt eben strukturell, dass es jemand immer wieder macht um irgendwie Dominanz zu zeigen.

00:15:37: Und beim Thema persönliche Übergriffe da geht's ganz oft um unangebrachte Fragen

00:15:42: z.B.,

00:15:42: Kommentare zum Privatleben.

00:15:44: Zum Beispiel bei mir

00:15:45: genau!

00:15:45: Ich weiß gar nicht, wo ich das Tanga-Thema einordnen würde.

00:15:48: Ja,

00:15:48: Tanga Thema sage ich dir ist Alltagsgrenzverletzung.

00:15:51: Ja

00:15:51: okay.

00:15:51: Glaube

00:15:52: ich, weil sie einfach eine Aufgabe reingekippt hat und zwar die Schnitzel abzuschneiden.

00:15:56: aber ich würd mal sagen, die Aussage oder die Frage, die ja wohl wirklich eine rhetorische Frage war zu dem reichen Banker den ich mir holen soll.

00:16:04: Das würde ich unter persönlichen Übergriffe mit reinnehmen.

00:16:07: Und was auch dazu gehört, was wahrscheinlich auch viele Leute kennen sind Kommentare zum Aussehen?

00:16:11: Na schwieriges Thema muss sich sagen.

00:16:14: Da hab ich die ein oder andere Erfahrung schon dazu gesammelt und bin mittlerweile, wie soll ich sagen?

00:16:18: Nicht empfindlich.

00:16:19: Mich triggert das nicht aber ... Ich wär mich der Mittlerweile auch dagegen wenn im Business-Kontext zu viel Lob kommt also grad irgendwie du hast so tolles Outfit, du siehst so toll aus, toll ist mir eine tolle Haare was auch immer weil mir das auch in so einem Business-Context die Themen verbessert.

00:16:35: Also ne Diskussion, die Kompetenz verbessert Und da spreche ich dann auch an Da muss ich sagen, das kommt fast nie gut an.

00:16:43: Weil ganz viele das nicht verstehen weil es ist ja ein Kompliment.

00:16:46: aber ich finde auch da Ist mir das manchmal dann schon in meiner Karri zu too much gewesen an der einen oder anderen Stelle vor

00:16:53: allem wenn Leute das dann vielleicht doch immer wieder sagen Es ist natürlich die Idee so'n guten Kontakt aufzubauen und vielleicht erst mal Punkte zusammen.

00:17:00: in dem Moment wo du's ansprichst weißt du ja dieses Kontaktangebot auch ab.

00:17:04: Aber Ich verstehe dass Du musst ja dann auch irgendwas darauf antworten.

00:17:08: Und das ist ja dann irgendwie so, was soll man dazu sagen?

00:17:11: Ja danke ich war gestern mal Friseur.

00:17:14: oder zum Beispiel hattest du eine Präsentation.

00:17:15: da ging es wirklich drum sich als Führungskraft zu qualifizieren und wurde dann vom Vorgesetzten oder von dem der das geleitet hat anmoderiert.

00:17:24: und dann kam sowas wie jetzt startet Emma mit dem Fachthema und sie sieht heute wieder top angezogen aus.

00:17:30: Das finde ich aber heftig!

00:17:31: Dann gehe ich auf die Bühne.

00:17:34: ist das, womit ich eingestiegen bin.

00:17:36: Das finde ich schon schwierig und so was spreche ich mittlerweile doch auch an.

00:17:39: Gerade mit Leuten, mit denen ich öfter zusammen arbeite.

00:17:42: Auf der Bühne wäre dann stark zu sagen vielen Dank für das Kompliment aber soll ja heute um Inhalte gehen oder sowas?

00:17:48: Und also da würde ich mir keine Sympathien mitholen weil viele im Publikum das gar nicht verstehen würden weil die dann sagen würdach ah das ist ja jetzt irgendwie über feministisch.

00:17:55: es war noch nur ein Komplament weil sie gar nicht verstehen dass es ja irgendwo mich in eine gewisse Richtung rückt wo ich vielleicht gar nicht jetzt mit starten möchte.

00:18:03: Deswegen, aber ich könnte dir wirklich bei jedem Punkt jetzt ein Beispiel nennen.

00:18:06: Ja, wir kommen zu Kategorie Macht mit Brauch und da gehört auch dazu zum Beispiel angeschrien zu werden.

00:18:11: Bist du schon mal richtig hart im Job angeschrieben worden?

00:18:14: Ja!

00:18:16: Du?!

00:18:16: Ja!

00:18:18: Das ist keine Geschichte die ich noch nicht von dir kenne.

00:18:21: Ich bin so hart angeschritten worden dass ich mich danach erst einmal übergeben habe.

00:18:25: Was?!

00:18:26: Das ist ja krass.

00:18:27: Wir hatten einen Berater von einer anderen Beratung, den haben wir sogar ein eigenes Projekt reingeholt weil ich den kannte.

00:18:33: Ich kannte ihn auch noch privat und er hat in einem Meeting was komplett nicht abgestimmtes gemacht und ich habe ihn dann nach angerufen und hab halt nur gesagt so hey!

00:18:40: Was war das?

00:18:41: Und da hat der angefangen mich so zusammen zu brüllen dass ich wirklich keinen Wort mehr rausgebracht habe.

00:18:46: Dann hab' ich ja gesagt pass auf, leg jetzt auf und dann bin ich kotzen gegangen.

00:18:51: Krass.

00:18:52: Was aber schwierig war.

00:18:54: Also es war der totale Kuläriker, aber was total schräge war.

00:18:57: Ich kannte den ja privat das heißt ich hab den danach auch privat natürlich wieder gesehen und hatte

00:19:02: dich bei einem Glas Wein auch angeschriegt oder?

00:19:04: Das war immer so Frühstück in einer Frühstücksrunde, hat im selben Laden gefrügzt wie wir regelmäßig Und da kam er dann mit Frau und Kind rein und naja, hast du denn angesprochen?

00:19:14: Nee ich habe einfach für mich weil ist ein Psycho das war für mich abgehakt, wir haben den dann aus seinem Projekt weiter machen lassen.

00:19:21: Aber Ich bin in meinem Leben noch nicht so angeschrien worden, bis du mir das sofort eingefallen hast und mich gefragt hast.

00:19:26: Boah!

00:19:26: Das ist schon eine richtig krasse Geschichte die mir jetzt ein bisschen übergesprochen

00:19:30: hat.

00:19:31: Du hast ja gar nicht, dass das köppelig möglich ist?

00:19:33: Ich wusste nicht, daß man mir die braune Sprache vorschlagen kann.

00:19:37: Dann ist natürlich auch sowas wie Micro-Management wenn es der Kontrolle dient natürlich auch Machtmissbrauch.

00:19:42: Aber ich finde so Micro Management vs.

00:19:44: Anstrahlen und vs.

00:19:47: Bloßstellen zum Beispiel Meetings... Ja, schon auch quasi in dieser Kategorie.

00:19:53: Schon mal krasse Unterkategorien oder?

00:19:55: Also Bloßstellen im Meetings kenne ich auch gerade wenn es irgendwie um auch wieder Machtdominanzen so Sachen geht oder habe ich auch schon oft unter Frauen erlebt leider.

00:20:03: Deswegen auch da oder hier Drogen oder sowas finde ich auch ganz schwierig.

00:20:08: Ja, aus der Drohung wenn man zum Beispiel mit Kündigung oder Abmahnung droht war eine Führungskraft.

00:20:12: Das habe ich schon ein paar Mal miterlebt würde dann auch immer lustig gemeint sein aber fand es schon ganz schön heftig weil es ja auch wieder so ein komisches Mindset ist.

00:20:19: Ja wo ich mir denke so leicht kann man jetzt jemand euch kündigen gar nicht

00:20:23: gesagt.

00:20:24: Deutschland?

00:20:24: Gut entgegnungen!

00:20:25: Aber also dramatisch ist.

00:20:27: ja wir sind jetzt schon hier bei anschreien Bloßstellen Micro-Management Drohungen und das isst noch nicht mal die Spitze von Übergriffigkeiten.

00:20:35: Genau

00:20:35: Die letzte Kategorie ist heftig, die ist nämlich Mobbing und Belästigung.

00:20:40: Und bei Mobbing geht es ja mal darum dass man jemanden systematisch fertig macht also systematich ignoriert oder irgendwie bloß stellt oder so und zwar wiederholtes Verhalten von Kollegen oder Kolleginnen oder auch vom Chef sodass jemand dann halt einfach komplett am Rande steht oder vielleicht sogar den Job kündigt weil man das nicht mehr aushält.

00:21:04: Und hast du Mobbing oder Belästigungen schon erlebt?

00:21:08: Äh, Beläßigung ja.

00:21:10: Okay

00:21:10: Also Mobbing noch nicht aber Belächtigung dann gibt es kann man auch nochmal unterscheiden ob sexuelle Belässigung oder eben halt auch Belänessigung aufgrund von Herkunfts- oder solchen Markmann und bei mir was Ersteres und auch mehrfach.

00:21:25: Okay

00:21:26: Jetzt sehe ich vielleicht einen anderen Mal wenn ich mich ein bisschen besser mental vorbereitet habe.

00:21:31: Ja, aber darüber könnte man wirklich auch mal eine ganze Folge machen.

00:21:34: Das ist auch ein super kritisches Thema, genauso wie Mobbing und Mobbing

00:21:40: habe

00:21:41: ich auf jeden Fall schon einmal erlebt.

00:21:43: Mehrfach würde ich sagen und gar nicht so aus einer Opferhaltung also... in Form von, ich hab einfach eine Ausgrenzung erlebt zu einem Zeitpunkt wo ich am Peak meiner beruflichen Laufbahn war weil es einfach bestimmten Gruppen nicht gepasst hat.

00:21:57: Wenn du ein Wettbewerber-Konkurrenten hinter dir lässt dann kann das auch mal sein dass sie sich gegen einwenden und das ist bei mir auf jeden Fall passiert.

00:22:05: Dann haben die sich auch noch zusammen getan wenn ich nur die eine Bewötterung bekommen habe.

00:22:10: War auch nicht so ne gute Zeit.

00:22:12: jetzt hab' ich dann jeden Tag geweint und es war auch nicht cool Und ich war nicht in so einer typischen Opferhaltung vielleicht, wo man sich auch manchmal mobbing oder wie wir das vielleicht einschätzen.

00:22:22: Aber würde ich schon auch so benennen ehrlicherweise?

00:22:25: Ja und es ist ja natürlich trotzdem auch ein Impact selbst wenn man sich davon nicht einschüchtern lässt hat es mal natürlich oft also so ging es mir Nicht ganz so locker und entspannt wie man's normalerweise wäre bzw weiß halt okay Ich kann mich hier nicht unter den Kollegen zu geben wie ich es gerne möchte.

00:22:42: Man geht einfach glaube ich nicht so gern zu Arbeit dann.

00:22:46: Ja, voll.

00:22:47: Das ist Umfeld ... ja genau!

00:22:48: Stimmt.

00:22:50: Wenn man einfach weiß, dass der Surrounding da eigentlich an dem Tag keinen Spaß machen wird.

00:22:54: aber wir werden nicht auch ein paar Handlungsempfehlungen mitgeben würden.

00:23:01: denn da gibt es was tatsächlich und zwar nennt sich das die Eskalationsleiter Die geht von leise nach laut Und zwar sind es sechs Schritte.

00:23:10: Wir gehen jetzt einmal nacheinander damit euch durch Erstens Grenzen für dich selbst klären.

00:23:15: Das heißt, ich muss eigentlich für mich erst mal wissen wo meine Grenzen sind damit ich die auch nach außen setzen kann?

00:23:21: Ich finde

00:23:22: da find' ich's halt voll wichtig dass man zum Beispiel sich auch innen setzt und das ausschreibt.

00:23:26: Das hat bei mir vor viel gelöst und es ist ein Tipp den ich häufiger im Coaching gebe weil wenn du's aufschreibst dann bist du gezwungen das klarer zu definieren Weil wir ja ganz oft so ein subtiles Gefühl haben von Ja war jetzt irgendwie nicht cool.

00:23:40: Und irgendwo ist da eine Grenze, nur so wie du es gesagt hast die Voraussetzung damit man sie setzen kann.

00:23:45: Ist dass sie auch klar ist und das wir dann auch schneller merken, da geht jemand rüber und deshalb für alle die das jetzt schon mal einen ganz guten Impuls finden hinsetzen, mal aufschreiben was sind eigentlich eure Ganzen?

00:23:59: Wenn du jetzt ein Beispielsatz nennen könntest

00:24:02: wenn wir mal ganz einfach anfangen kann das sein dass du sagst ich habe Familie Ich möchte nicht um sechs mehr angerufen werden wegen Arbeitsthemen Das ist eine klare Grenze, so.

00:24:12: Die einfach mal nieder schreiben finde ich mega cool ein Tipp.

00:24:14: Wir machen schauen ob du für den zweiten Punkt auch einen Tipp parat hast und zwar im Moment reagieren und zwar kurz und sachlich und vor allem sich nicht zu viel rechtfertigen.

00:24:24: Finde ich gut also... Das sachlich hat mir auch in meinem Beispiel total geholfen, dass ich überlegt hab.

00:24:29: Wenn ich sehr emotional reagiere und dann bleibt das an mir hängen ... Dann heißt es ah, jetzt hat sie sich nicht gefragt gefühlt usw.

00:24:37: Deshalb fand es gut, auf die Schiene zu schieben.

00:24:40: was ist wichtig um den Kunden optimal zu betreuen?

00:24:43: Und beim Thema bei meinem Beispiel mit dem Mann rufen, ist es vor allen Dingen auch die Reaktion, dass man einfach gar nicht rangeht.

00:24:50: Weil wenn die Leute Erfolg damit haben, dass sie dich anrufen und du trotzdem rangehst

00:24:56: Aber würdest du's nicht ansprechen?

00:24:58: Und dann eben zu einem Kollegen, also es gibt ja auch manche die versuchten uns sieben Tage hintereinander dich um neunzehn und vierzig zu erreichen.

00:25:06: Merkt ihr das nicht?

00:25:06: Das ist vielleicht doch die Ansprache nicht schlecht oder?

00:25:09: Man kann beides machen!

00:25:09: Also ich finde erst mal wichtig dass Sie damit nicht durchkommen.

00:25:12: Dann kann er ja noch einmal sagen, ich habe gesehen, da ist jetzt die letzten paar Tage um die Uhrzahl angerufen.

00:25:17: Das ist die Zeit, die gehört meiner Familie.

00:25:20: Schreibt mir gerne Mail.

00:25:21: Ich gucke da morgen früh rein und antworte dir dann direkt.

00:25:25: Das passt ganz gut zu dem dritten Punkt und zwar das Vier-Augengespräch.

00:25:29: D.h.,

00:25:29: wirklich dann mit so einer Person, die dann immer wieder versucht dich da um ... Um zwanzig Uhr wenn man es auf die Spitze treiben möchte anzurufen Und hier auch ganz gut aus einer unserer letzten Folgen Die WWW Formel Wahrnehmung Wirkung und Wunsch damit reinzugehen, um einfach deutlich zu machen Wo sind meine Grenzen?

00:25:47: Damit es gegenüber das auch fairerweise einmal formuliert bekommen hat.

00:25:52: der vierte Punkt bei Wiederholungstättern dokumentieren.

00:25:57: Das heißt, wenn was vorfällt wirklich das Datum aufschreiben, O-Ton die Sätze aufschrauben, Zeugen mitbenennen, einfach einen Überblick über die Situation geben und es einmal schriftlich und auch irgendwo gut verwahren.

00:26:13: Weißt du warum ich das auch wichtig finde?

00:26:15: Weil man manchmal, wenn etwas länger her ist, das dann im Kopf immer schon so verwässert... Ja,

00:26:22: genau.

00:26:23: Oder man sich auch schon so ein bisschen das zurecht geredet hat oder sich... ja oder wie sagt man nicht schön gerede sondern...

00:26:30: Man hat so bagatellisiert.

00:26:31: viel habe ich mir es nur eingegangen.

00:26:32: Ich fühle mich vielleicht

00:26:33: auch schlecht drauf an dem Tag und sonder neigen ja voll viele dazu wenn man's dann schriftlich hat auch wenn man sich wahrscheinlich blöd dabei vorkommt das aufzuschreiben.

00:26:41: aber dann kann man halt hat man es auch immer so wie es auch wirklich war.

00:26:45: Ich hatte schon mehr Masse-Situationen, dass ich solche Vorfälle aufgeschrieben habe.

00:26:50: Auch wenn man das gerade andersrum hat also wenn zum Beispiel man Führungskraft ist und Mitarbeiter einem gegenüber übergriffig sind.

00:26:56: Man denkt ja immer oft die Führungskraft der Chef ist es.

00:26:59: aber ich hab auch als Führerskraft erlebt, dass Mitarbeitende sich mir gegenüber übergriffig verhalten haben.

00:27:03: und dann ist es grad wenn man sich Richtung Königung plickt auf jeden Fall ganz gut die Sachen zu dokumentieren.

00:27:09: Hast du mal ein Beispiel für übergriffiges Mitarbeiterverhalten gegenüber der Führungen?

00:27:14: Ein Mitarbeiter, der mal zu mir gesagt hat in eigentlich einem netten Gespräch ... Ich bin ja eine Frau.

00:27:21: Eine Chefinn?

00:27:22: Ich sollte doch jetzt mal einen Kuchen backen!

00:27:24: Ich hab das auch wieder da im ersten Moment gar nicht verstanden, weil ich komm halt gar nicht aus dem Haus halt und hat dann noch anschließend dazu gesagt, naja, Frau Hagen wir wünschen uns alle den alten weißen Mann zurück.

00:27:34: Ach krass...

00:27:35: Und es hatte er ernst gemeint.

00:27:37: Aus so ein typisches Beispiel ist glaube ich sein Mindset, dass sie da ausgesprochen hat.

00:27:41: Das habe ich damals mitdokumentiert, weil ich dann wusste okay wir haben ja ein Problem einfach auch meinen Frau-Themen und so weiter.

00:27:47: Und gerade wenn man da einen Betriebsrat ins Gespräch gehen muss ist es ganz gut, wenn man schon mal darauf vorbereitet ist.

00:27:54: Punkt Nummer fünf finde ich spannend.

00:27:57: verbündete Suchen heißt oft als wenn eine Person übergriffig ist.

00:28:02: einem bestimmter Kollege, einem bestimmte Chef Machen mehrere die gleiche Erfahrung und sprechen aber nicht miteinander drüber.

00:28:08: Und deswegen kann es ganz gut sein, das mal miteinander zu besprechen zum Beispiel auch mit Mentorinnen oder MentorInnen oder dem Betriebsrat natürlich immer so ein bisschen gucken dass man dann nicht einen Kantinenklatsch verfällt sondern ist wirklich auch wirklich als eine ernsthafte Ansprache nimmt.

00:28:22: und da von mir auch nochmal ein persönlicher Tipp Ja, HR ist irgendwie ja unser aller Ansprechpartner als Arbeitnehmer.

00:28:29: Aber letztlich ist HR auch immer Vertreter von im Zweifel der anderen Partei und irgendwo auch vom Arbeitgeber.

00:28:35: Deswegen finde ich da Kolleginnen, Mentoren- und Betriebsräte gute Ansprechpatne.

00:28:41: Betriebesräte wirklich?

00:28:42: Okay, spannend!

00:28:44: Die müssen sich für ein Einsetzen als Arbeitnehmertatache...

00:28:49: Ich hätte immer das Gefühl dass wenn man zum Betriebersrat geht, dass man ein super großes Fass aufmacht.

00:28:54: also Ist ja auf jeden Fall schon mal scharf geschossen.

00:28:58: Und im Zweifel ist ein super großes Fass auch wichtig, wenn zum Beispiel sich eine Kaufrau im Einzelhandel von ihrem Chef sexuell belästigt fühlt was zu einem der für verschiedene Gesichter gehört dann wäre da vielleicht sogar gar nicht schlecht direkt ... in einen gewissen Stelle einzusteigen und nicht erst mit den Azubi-Kolleginnen zu sprechen oder mit irgendwelchen Mitarbeitenden, wenn man da eben grad von Azubis auf Chef gehen muss.

00:29:25: Stimmt!

00:29:26: Und deswegen heißt ja auch Eskalationsleiter ist der Betrieb schon natürlich hier auf Platz fünf von sechs.

00:29:33: Platz sechs?

00:29:34: Was würdest du sagen?

00:29:36: Gehen

00:29:37: Ja, total.

00:29:40: War vielleicht allen klar, wer weiß... Aber ja, genau.

00:29:42: Konsequenzen ziehen und das macht man letztlich nicht wenn man aufgibt sondern um sich auch selber irgendwo zu schützen.

00:29:48: Ich

00:29:49: glaube auch dass das Thema Wenn du ein Umfeld hast wo deine Grenzen permanent verletzt werden dann muss man sich irgendwann auch fragen ob es das wert ist dafür zu kämpfen da bleiben zu dürfen.

00:30:01: Und wenn man merkt Es ist halt einfach von Systemseiten zu viel Da finde ich gehen auch einen richtigen und wichtigen move.

00:30:09: Ich kenne auch wenige Leute, die das tatsächlich in ihrem Leben bereut hätten.

00:30:13: Ja und da geht es einfach um mentale Gesundheit langfristig.

00:30:16: Und ich glaube mit so einem Umfeld kann man sich selber wirklich schaden in seiner eigenen Person, seinen eigenen Handlungen, seine eigenen Einstellungen zum Thema Arbeit allgemein.

00:30:28: Deswegen ist uns an dieser Stelle noch mal ganz wichtig zu sagen, als Disclaimer bei sexueller Belästigung, Diskriminierung und Mopping reden wir nicht mehr über Feedbackgespräche.

00:30:38: Da gibt es das Beschwerderecht nach dem AGG Vertrauenstellen und externe Beratungen.

00:30:44: Wir sind keine Juristinnen Die Anlaufstellen packen wir euch deshalb in die Show Notes.

00:30:50: Und in den Show Notes findet ihr auch die Takeaways zum Thema Grenzensätzen.

00:30:54: nochmal zusammengefasst.

00:30:58: Nämlich hat die Fähigkeit, ob wir guter sind, Grenzen zu setzen oder auch nicht.

00:31:03: Nichts damit zu tun wie toll wir sind oder ob wir irgendwie bessere oder führungsstärkere Menschen sind.

00:31:08: Sondern die Ursache liegt meistens viel früher in unserer Sozialisation.

00:31:12: Wenn man zum Beispiel als Kind zu etwas Nein sagt und deine Eltern sagen ja alles klar immer voll in Ordnung wenn du das nicht willst musst du es nicht machen.

00:31:22: Lernst du so Grenzen zu setzen?

00:31:23: Wenn du in einer Familie aufwächst, wo man dir sagt, nee, du machst das jetzt trotzdem.

00:31:28: Weil wir das sagen oder du wirst irgendwie bestraft weil du etwas nicht tust, weil du eine Grenze gesetzt hast ist das ein ganz natürliches Verhalten von Menschen dass die später als Erwachsene auch Probleme damit haben.

00:31:41: und das ist was, was man sich auch sehr gut nochmal anschauen kann zum Beispiel in einem Coaching und wo man auf keinen Fall Jetzt über sich selber denken sollte, man wäre ein schlechterer Mensch oder so.

00:31:50: Weil man das nicht gut gelernt hat.

00:31:52: Das kann man halt supergut auch im Nachgang lernen und die Tipps sind zum Beispiel erste Sachen mit denen man starten kann.

00:31:58: aber wenn man merkt man braucht dann bei Hilfe dann zöger bitte auch nicht euch da Unterstützung zu suchen.

00:32:06: Ey Svanche!

00:32:07: Transformation, das klingt ja voll oft finde ich nach Technik Energie und große Veränderungen.

00:32:13: Aber eigentlich geht es ja um viel mehr Um uns als Gesellschaft und darum wie wir miteinander arbeiten und leben.

00:32:19: Ja, stimmt.

00:32:19: Und eigentlich verändert sich ja auch ganz schön viel und es ist ja auch richtig viel in Bewegung im Moment.

00:32:24: und genau um dieses Thema Transformation geht's auch in der Special Edition des Energiewende-Podcast jetzt machen von EON.

00:32:31: Und zwar sprechen dort Rona van der Zander und Lukas Bayer gemeinsam mit Luna Dahl die Cyber Security Engineer bei EON ist.

00:32:39: Luna erzählt ganz persönlich von ihrem Weg der Transitionen von Herausforderungen am Arbeitsalltag und davon wie wichtig Unterstützung Sichtbarkeit und Community sein können.

00:32:49: Und was ich auch echt stark fand, ist dass sie auch darüber spricht, was wir eigentlich brauchen und damit Veränderung wirklich gelingt.

00:32:55: Nämlich Mut, Offenheit – und ganz wichtig die Bereitschaft einander zuzuhören!

00:33:00: Ja denn eine echte Transformationswende braucht ja auch Vielfalt und Arbeitswelten in den Menschen Sie selbst sein können.

00:33:06: Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und mehr über Lunas persönliche Geschichte und ihren Blick auf Veränderung erfahren wollt, dann hört unbedingt diese Special Edition rein von Jetzt Machen.

00:33:16: Und natürlich verlinken wir die Folge auch in den Show-Notes!

00:33:18: Viel Spaß beim Hören!

00:33:25: Leute, Leute kennt ihr schon den neuesten Hottie?

00:33:28: Ich hab gehört dass die Hagen... Zack, jetzt steigen wir mal hier in die neue Kategorie ein Von einem etwas ernsteren Thema zu.

00:33:38: Das ist auch wichtig einmal drüber zu sprechen.

00:33:40: Die Jugendwörter, zwanzig, sechsundzwanzig sind nämlich da.

00:33:43: Beziehungsweise zehn Stück stehen jetzt zur Auswahl gewählt zu werden.

00:33:47: Sie werden am zehnten, zehnten, sechstenzwanzigtan final gekürt.

00:33:51: aus diesen zehn Wörtern die jetzt zur Ausweis stehen und zwar von der Gen Zee und der Gen Alpha wurden die eingereicht.

00:34:01: Und ich würde sagen,

00:34:03: wichtiges Bürovokabular.

00:34:05: und ich steige jetzt mal ein und muss auch passen dass sich das hier alles richtig ausspreche.

00:34:11: Nicht, dass ich hinterher dann auch Tagesschau-Memes über mich gibt.

00:34:14: Das wissen ja ganz viel vielleicht von Social Media.

00:34:17: Es gibt da die bekannte Tagesschaumoderatoren, die jedes Jahr die Jugendwörter in der Tagesschau benennen und das richtig cool macht wird es, dass es gar nicht ihre Generation ist.

00:34:29: Aber wir starten mal rein!

00:34:31: Erstens würde ich darauf wetten, dass du's kennst.

00:34:35: Und zwar six seven.

00:34:37: Ich hab aber nie verstanden, in welcher Situation.

00:34:41: Ich auch nicht?

00:34:42: Okay!

00:34:44: Ich habe es noch nicht einmal verwendet.

00:34:46: Ganz oft gehört, ich hab's noch nicht gefühlt.

00:34:49: Ich hör das immer im Gedankeli, wenn ich irgendwo eine sechshunderten Sieben sehe, dann denk' ich das manchmal und denke, da ist es wieder so viel, weil du ja einen anderen Fitt hast.

00:34:55: Also muss man dazu sagen, es kommt hier anscheinend von irgendeinem Song.

00:34:58: Hier dot-dot, tuttut... Wie sagt man

00:35:00: das?!

00:35:02: Man merkt auch jetzt, dass ich keine Antwort... Du arbeitest

00:35:04: hart auf die Mimsen, ne?

00:35:06: Ja, ja!

00:35:07: Gehen wir lieber weiter, Punkt zwei.

00:35:09: Und zwar ... Crash Out heißt komplett die Fassung verlieren.

00:35:14: Man könnte einfach sagen, die Fassung verlieren!

00:35:17: Stimmt?

00:35:18: Aber hatte ich auf jeden Fall schon noch nicht benutzt als Wort.

00:35:21: Na ja klar, jeder hat schon mal die Fetzung verloren aber ich hab das Wort noch nicht benutzt.

00:35:26: Also mein Wort ist auf jeden fall Nummer drei Digger.

00:35:30: Ich darf's nur in beruflichen Kontext-Fans nicht bringen.

00:35:32: Ja,

00:35:32: aber das ist jetzt das jungen Wort.

00:35:34: sind wir bei... Ich

00:35:40: hab das Gefühl, Digger gibt's auch schon immer.

00:35:42: Ja,

00:35:42: gibts doch schon immer!

00:35:43: Da nominier ich jetzt quasi für ...

00:35:46: Für Alter müsste es mal wieder ein Comeback geben.

00:35:49: Genauso wie für Loll, finde ich.

00:35:51: Du arbeitest ja hart dran.

00:35:53: Ähm, Viertens.

00:35:56: Oh, schrecklich... Ich war grad richtig stolz, dass ich das richtig gänzen konnte.

00:36:00: Ich auch sehr gut.

00:36:02: Also es geht das Schrecklich Kind nach und nicht gegen deine Performance, sondern gegen das

00:36:06: Lied.

00:36:07: Ja, will ich aber meinen hier.

00:36:08: Fünftens noch nie gehört, noch nie gesagt, bin gespannt ob du's kennst?

00:36:14: Ich find's doof um schon mal meine Meinung da reinzukippen.

00:36:16: Gute Käse!

00:36:18: Ja eine Käseticke will ich... hab' ich das bestimmt schonmal gehört.

00:36:21: Das heißt so ein guter Käse und nicht gute Käse.

00:36:24: Wir haben hier gute Käsen.

00:36:26: Ja schräge, schräge dass das einen Jungenfort sein soll.

00:36:28: Dann kann man vielleicht darauf wie alt man ist.

00:36:30: Ja

00:36:30: so heißen richtig gut stabil und feier ich.

00:36:33: Und das finde ich ja witzig, weil es einfach eine Fortentwicklung von vergangenen Jugendwörtern wäre.

00:36:37: Ich glaube stabil oder so war das auch.

00:36:40: Also ich bin Typ, ich sag stabil.

00:36:43: Total gerne!

00:36:44: Aber es könnte ja jetzt ne Aufgabe sein dass wir beide die zehn Jugendwürter geht dann gleich noch weiter an einem Tag

00:36:50: einbauen.

00:36:51: Jeden Tag einmal alle zehn Jugendwirte

00:36:53: einbauten.

00:36:55: Ich bin schon gespannt.

00:36:56: du hast morgen

00:36:56: wichtige Meetings.

00:36:57: Das ist besonders gut.

00:36:59: Hey Digger, lass mal die Podcastaufnahme gehen.

00:37:02: Da bin ich gespannt, weil du kannst das Wort Nummer sechs auf jeden Fall schon mal einbauen direkt nachher?

00:37:09: Ich nicht.

00:37:10: Maka!

00:37:11: Ja, Maka ist aber ja auch Alties.

00:37:14: Naja, da sind ein paar Wörter dabei, die gibt es schon.

00:37:16: Ja,

00:37:17: Maca bin ich schon mit groß gefroren und ich bringe dir einen Macamad.

00:37:20: Die Genzi hat das von uns geklaut.

00:37:22: Habe ich das Gefühl... Safe?

00:37:23: Ja, safe.

00:37:24: Genau.

00:37:24: Ich

00:37:25: finde für quinscht das sind so alles Sachen mit denen ich gut umgehen kann.

00:37:27: Lol, safe Grinch!

00:37:29: Wie geht's weiter?

00:37:30: Ihr müsst uns erklären was Macke heißt ist Boyfriend.

00:37:32: Achso, vielleicht... Dann siebten, das möchte ich gerne bei mir integrieren.

00:37:38: Peek Also das Beste vom Besten, maximale Qualität.

00:37:42: Ich bin ja Typ, ich sage immer zehn von zehn beziehungsweise Stimmt nicht, ich sag immer wir sind zwölf und zehn.

00:37:48: Kannst du bescheiden?

00:37:51: Nummer acht Ragebait.

00:37:54: Kennen wir von LinkedIn?

00:37:56: Stimmt, ich hätte es erst mal gesagt Instagram aber klar von allen Social Media-Plattformen.

00:38:00: Neuntens.

00:38:02: Müssen wir noch erklären was RageBait ist?

00:38:05: Dann erklär mal!

00:38:09: Für mich ist Rage Bait Content dem man extra so schreibt dass die Leute sich aufregen weil du dann viel Kommentare und Interaktion hast und natürlich in Social Media denn die Chance hast viral zu gehen.

00:38:18: auf jeden Fall stiegst du damit raus.

00:38:21: Ich finde perfekt Perfekt erklärt.

00:38:23: Neuntens hab ich noch nie gesagt, kannte ich nicht und auch da fühl' ich nicht wo ich das einbauen soll.

00:38:32: aber wir haben ja jetzt die Challenge Schere Soll heißen Sorry mein Fehler Das kriegen wir jetzt gleich in der Folge nur eingebaut.

00:38:43: Und das letzte?

00:38:44: Super Oder super?

00:38:47: Super?

00:38:48: Super Wie sagt man?

00:38:49: Im Allgäu wird man sagen super

00:38:51: Ja, und für was soll das sein?

00:38:52: Also ist es super?

00:38:54: Türkisch für Super.

00:38:56: Okay.

00:38:56: Ich bin mal eingebaut.

00:38:59: Viel Süper!

00:39:00: Dann schauen wir mal, was es am zehnten Zehn wird.

00:39:02: Was wäre dein Tipp?

00:39:04: Was heißt mein Tipp?

00:39:05: Ich hätte

00:39:07: einen Wunsch.

00:39:08: Ja

00:39:08: gut... ich hätte gerne den Macker zurück.

00:39:10: Der Macker geht als Jugendwort nicht durch, weil's hat so alles.

00:39:13: Mein Tipp da ist viel eher Zipp als Wunsche ist Six-Seven.

00:39:18: Nee, das kann ich nicht mehr hören Aber das

00:39:20: ist Jugendwort.

00:39:21: Dann setzt du das jetzt mal ein?

00:39:23: Ja, gut wir werden am zehnten Zehntin was dabei rausgekommen ist und dann

00:39:26: bis dahin jede Folge einmal Six-Seven von Dias.

00:39:30: Wärtig!

00:39:33: Na bist du wieder im Doom Scroll of LinkedIn?

00:39:37: Das war nicht mehr ganz spannend.

00:39:38: es gibt ein neues Feature auf LinkedIn.

00:39:42: Weißt du welches?

00:39:43: Nein Stimmt nicht,

00:39:45: du weißt

00:39:45: es schon.

00:39:47: Nein, es gibt die ein neues Featuren.

00:39:50: Zwar Co-Autorbeiträge bei LinkedIn.

00:39:52: was heißt das?

00:39:53: Wir kennen das schon bisschen von Instagram Reels.

00:39:56: Das waren gemeinsam einen Real veröffentlicht und so kann man jetzt auch gemeinsame Beiträge auf LinkedIn veröffentlichen.

00:40:01: Ich hab's schon getestet Und zwar mit Felix Beilharz und Pritta Behrens und das war richtig cool Auch wenn ich sagen muss technisch noch ein bisschen unausgereift an der einen oder anderen Stelle.

00:40:12: Ich weiß nicht, Pritta ist erst gar nicht reingekommen in den CoAuto Beitrag und mir wurde gar keine Erdenfrage geschickt.

00:40:17: aber wir haben es letztlich hinbekommen und man kennt das ja oft bei so Rollouts oder Beta-Versionen dass da die Kinderkrankheiten ausgemerzt werden müssen noch.

00:40:25: Aber insgesamt ist es eine tolle Möglichkeit mit anderen zusammen zu arbeiten sich vielleicht für Themen auch gemeinsam zu platzieren gerade wenn man auch ne Nische gemeinsam besetzt aber auch für Kooperationen und Partner und so.

00:40:37: Und ja, es hat auf jeden Fall positive Auswirkungen auf Impressionen und auf Followerwachstum.

00:40:42: Das heißt, wenn man mit größeren Accounts zusammenarbeitet profitiert man davon auf jeden fall genauso wie's eben auf Instagram auch ist.

00:40:50: Ich find bisher ein ganz cooles Feature und zwanzig wird sagen ich seh uns da auch...

00:40:54: Ja, ich hab Bock das zu testen mit dir!

00:40:56: Das machen wir gekürft.

00:40:58: gerne mal unsere linken Profile schauen.

00:41:00: Da findet ihr demnächst auch einen Co-Beitrag.

00:41:05: Wir kommen gleich zur letzten Frage, die wir in dieser Folge klären wollen.

00:41:08: Aber vorher haben Emma und ich noch eine Bitte an euch – nämlich abonniert doch unseren Podcast!

00:41:14: Ihr bekommt dann jede Folge direkt als Benachrichtigung auf dem Handy wenn mitwoch eine neue Folge draußen ist und wir freuen uns, wenn ihr dauerhaft dabei seid.

00:41:32: Einmal als Abschlussfrage an dich.

00:41:33: Hab ich mir was überlegt?

00:41:34: Ich hab schon Angst!

00:41:36: Nee, brauchst du nicht... Aber es interessiert mich wirklich weil die's nicht weiß In welchen Städten hast Du in deinem Leben schon überall gewohnt?

00:41:43: Städte oder darf ich auch ein bisschen Dörfer aufzählen?

00:41:44: Dörverdürf!

00:41:47: Städt schräg-schräg Dörfe.

00:41:48: Six Seven

00:41:50: Also in Eistätten, in Leutkirch im Allgäu Da bin ich ja groß geworden, also geboren und groß geworden steht dann beim Allgau ist auf jeden Fall beim Heimvorteil.

00:41:58: wenn die Polizei hineinhält oder so Dann ähm In Koblenz, in Frankfurt, in Düsseldorf, dann mich noch mal nach Frankfurt.

00:42:06: Nach Berlin, nach Freiburg und jetzt wieder zurück in Berlin.

00:42:09: Krass!

00:42:10: So hat man Freunde überall.

00:42:12: Ich hab immer im Leben erst in drei Städten gewohnt.

00:42:14: Und es ist glaub ich auch schon mehr als die meisten.

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